Als Frau können Sie während Ihrer fruchtbaren Zeit theoretisch einmal im Monat schwanger werden. Wenn Sie kein Baby haben möchten, müssen Sie sich Gedanken um eine sichere Verhütung machen. Oftmals liegt es an der Frau, die Pille zu nehmen. Außerdem sind Kondome nicht so sicher. Haben Sie bereits Kinder und verspüren Sie keinen weiteren Kinderwunsch, können Sie sich sterilisieren lassen. Der Eingriff wird mitunter sogar von den Krankenkassen bezahlt.

Sterilisieren bedeutet die Durchtrennung der Eileiter

  • Lässt sich eine Frau sterilisieren, werden ihre Eileiter durchtrennt. Es erfolgt kein Eingriff in den Hormonhaushalt, denn die Eierstöcke sind nicht betroffen, der Eisprung findet ganz normal statt. Dennoch kann die Psyche unter dem Bewusstsein, keine Kinder mehr bekommen zu können, ganz erheblich leiden.
  • Der Eingriff wird durch die Bauchdecke durchgeführt. Eine große Operation ist nicht notwendig. Es werden nur zwei kleine Schnitte gesetzt, die später vernarben und nicht mehr sichtbar sind. Überlegen Sie gut, ob Sie diesen Eingriff vornehmen möchten oder ob Sie doch lieber verhüten wollen.

Die Lebensplanung der Frau kann sich ändern

  • Überlegen Sie gut, ob Sie den Eingriff wirklich vornehmen lassen möchten. Mitunter kann sich Ihre Lebensplanung ändern und Sie möchten doch noch ein Baby. Auch ein Schicksalsschlag wie der Tod des Mannes oder eines Kindes kann den Wunsch, noch einmal ein Baby zu bekommen, verstärken oder reaktivieren. 
  • Bedenken Sie, dass der Eingriff zwar rückgängig gemacht werden kann, dies aber in einigen Fällen nicht zu dem gewünschten Erfolg führt.

Der Eingriff ist beim Mann komplikationsloser als bei der Frau. Wenn Sie sich für eine Sterilisation entschieden haben, sollten Sie diskutieren, wer den Eingriff vornehmen lässt. Rückgängig zu machen ist er auch beim Mann schwer und manche Frauen haben Angst, dass ihr Mann nach der Sterilisation fremdgehen könnte, weil ja nichts mehr passieren kann. Wenn Sie solche Gedanken haben, sollten Sie über die Tiefe Ihrer Beziehung nachdenken. In einer guten Partnerschaft haben diese Ängste eigentlich keinen Platz.

Der Inhalt der Seiten von www.helpster.de wurde mit größter Sorgfalt, nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann gleichwohl keine Gewähr übernommen werden. Aus diesem Grund ist jegliche Haftung für eventuelle Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung des Informationsangebots ausgeschlossen. Informationen und Artikel dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung und/oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von www.helpster.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.