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Steigung mit dem Fahrrad überwinden - so geht's

Ein modernes Fahrrad ist dafür konzipiert, alle Fahrsituationen zu meistern. Bewegen Sie sich auf ebenen Strassen, werden Sie kaum Schwierigkeiten haben, die richtige Übersetzung zu finden. Anders ist es im Gelände oder bei einer Steigung. Dann ist die Wahl der Übersetzung zu überlegen.

Keine Angst vor Steigungen als Radfahrer.
Keine Angst vor Steigungen als Radfahrer.

Jede Steigung ist mit dem Fahrrad zu schaffen

  • Natürlich gibt es Ausnahmen von dieser Behauptung. Wenn das Fahrrad etwa gar keine Schaltung hat, kann niemand mit vernünftigen Fahrleistungen große Steigungen überwinden. Auch Cityräder mit nur 3 Gängen sind eher ungeeignet für Berge.
  • Normale Kettenschaltungen haben 3 Zahnkränze am Tretlager und bis zu 6 an der Schaltung. Nun sollten Sie sich folgende Taktik angewöhnen: Im Flachland wird der größte Zahnkranz benutzt, in hügeligem Gebiet der mittlere und der kleine zum Klettern.
  • Dann haben Sie bei jeder vorgewählten Gruppe die hinteren 6 Stufen, um das Tempo anzupassen. Ein Wechsel der Gruppe, wenn sich der Streckencharakter ändert, ist ja keine Hürde.
  • Zum Schonen der Kette ist es noch zu empfehlen, jeweils diejenigen hinteren Ritzel bevorzugt zu nutzen, die auf der gleichen Seite liegen wie der vordere Zahnkranz. D.h. man benutzt nicht gern vorn das größte und hinten das größte Ritzel, quasi läuft so die Kette "über Kreuz".
  • Legen Sie sich eine Strategie zu, wie Sie eine Steigung angehen wollen. Kurze, kräftige Anstiege können mit entsprechend schnellem Anlauf angegangen werden. Eine lange, mäßige Steigung dagegen zehrt schon an der Ausdauer.
  • Hier kann eine mittlere Übersetzung richtig sein. Irgendwann wird es wieder bergab gehen und man kann sich ausruhen. Solche Strecken sind gut geeignet, um die Kondition und Fitness zu trainieren.
  • Für den Meister auf dem Fahrrad stellen sich die stundenlangen Klettereien im Gebirge dar. Dort hilft nur geduldiges Strampeln im kleinen Gang. Erholungspausen sind nur durch Absteigen möglich. Vergessen Sie das nicht!
  • Jeder Radfahrer sollte seine Grenzen kennen und sich danach richten. Wenn Sie völlig ausgepowert am Ziel ankommen, haben Sie versäumt, die Fahrt zu genießen, Sie haben die vielen kleinen Freundlichkeiten in der Natur missachtet und sind nur noch müde.
  • Betrachten Sie deshalb eine Steigung auf dem Fahrrad nicht als Feind, sondern als Partner, der Ihnen hilft, sich und die Natur neu zu begreifen. Kommen Sie immer gut an's Ziel!
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