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Steckbrief Holunder - 5 Fakten

Holunder zählt zur Familie der Moschuskrautgewächse, von denen es viele Arten gibt. Wenn Sie sich den Steckbrief der Pflanze einmal näher anschauen, wird Ihnen auffallen, dass von diesen Pflanzen gleich mehrere in Mitteleuropa heimisch sind, die vielseitig genutzt werden können.

1. In Mitteleuropa sind drei Holunderarten bekannt

Von dem kardenartigen Moschuskrautgewächs gibt es insgesamt zehn Arten. Sie wachsen meist als Halbsträucher oder Bäume, die zumeist eine Höhe zwischen 60 Zentimetern und 15 Metern erreichen können. In Europa kommen gleich drei der insgesamt zehn Arten vor. Zu diesen zählen der Schwarze und Rote Holunder sowie der Zwergholunder.

2. Der Schwarze und Rote Holunder

In Europa ist vor allen Dingen der Schwarze Holunder bekannt. Die Bezeichnung verdankt die bis zu elf Meter hohe Pflanze den schwarz-violetten Früchten, die hierzulande in der Regel von August bis September an den Sträuchern oder kleinen Bäumen reifen. Die rote Variante ist weniger bekannt, sollte aber auf dem Steckbrief nicht fehlen. An dieser ein bis drei Meter hohen Pflanze wachsen rote Fruchtstände mit deutlich größeren Steinfrüchten.

3. Zwergholunder - die kleinwüchsige Variante

Im Gegensatz zu den beiden anderen Arten ist der Zwergholunder, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, deutlich kleiner. Die Pflanze erreicht meist nur Wuchshöhen zwischen 60 und 150 Zentimetern. Die Steinfrüchte sind ebenfalls schwarz, wodurch es zu Verwechslungen kommen kann.

4. Steckbrief der genießbaren und giftigen Arten

Zum Steckbrief der Pflanzen zählt auch, dass es genießbare aber auch giftige Arten gibt. Das können Sie allerdings nicht immer auf den ersten Blick erkennen, denn die schwarzen Früchte des Zwergholunders sind für Menschen giftig, sowie auch die Samen der roten Pflanzenart. Die Früchte des Schwarzen und Roten Holunders sind im vergärten oder abgekochten Zustand hingegen genießbar. Im rohen und unreifen Zustand sind hingegen alle Sorten giftig.

5. Viele Verwendungsmöglichkeiten der Beeren und Blüten

Holunderblüten und Beeren können je nach Sorte vielseitig verarbeitet werden. Bevor die Pflanzen ihre schwarzen Beeren tragen, können Holunderblüten zum Beispiel gepflückt und ausgebacken werden. Auch Tee lässt sich aus den Blüten und Beeren herstellen. Die rote Variante der Pflanze wird hingegen gerne zu Saft und Gelee verarbeitet.

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