Das Gesellschaftsspiel "Monopoly" gehört zu den beliebtesten Spielen überhaupt. Neben der interessanten Grundversion können Sie mit eigenen Regeln die Abwechslung steigern und damit den Spielspaß weiter erhöhen. Eine Möglichkeit wäre dabei, das Startkapital zu ändern und dadurch bisher unbekannte Szenarien zu erleben.
- 27.01.2012 Kevin Höbig
Die Grundversion von Monopoly
Bevor Sie mit dem Spielen beginnen können, müssen Sie zunächst getreu dem Motto "ohne Moos nix los" immer das vorgegebene Startkapital verteilen.
- Dabei bekommt jeder Spieler 30.000 DM bzw. bei der neuen Monopoly-Version 1.500 Euro.
- Der Vorteil dieser Verteilung besteht darin, dass Sie am Anfang viel Geld zum Kaufen von Straßen und anderen Gebäuden wie Bahnhöfe haben und schnell ein kleines Imperium aufbauen können.
- Der Nachteil ist aber, dass das Spiel dadurch verhältnismäßig einfach ist. So können Sie auch relativ leicht größere Ausgaben wie Steuern, Strafen oder Mieten bezahlen.
Startkapital ändern: alles ist möglich
Um etwas Abwechslung zu bekommen und den Schwierigkeitsgrad bei Monopoly zu erhöhen, könnten Sie das verfügbare Startkapital ändern.
- So könnten Sie zum Beispiel am Anfang auch mehr Geld verteilen. Dabei sollten Sie aber auch Zusatzregeln einfügen, damit das Wirtschaften auch schwieriger wird. So könnten Sie beispielsweise festlegen, dass Sie nur bauen dürfen, wenn Sie auf die jeweilige Straße kommen.
- Mehr wirtschaftliches Geschick würden Sie benötigen, wenn Sie das Startkapital verringern würden. Denn dadurch müssen Sie bei jeder Aktion wie zum Beispiel dem Kauf einer Straße genau abwägen, ob sich dies lohnt bzw. ob Sie auch genügend Geld zu Verfügung haben. Bei dieser Variante werden vor allem auch die kleinen Mieten interessanter, da jeder Spieler genau auf sein aktuelles Geld achten muss.
- Sie könnten auch einmal eine ganz ausgefalle Variante probieren und am Anfang überhaupt kein Startkapital verteilen. Mischen Sie dazu zu Beginn die Straßen- und Gebäudekarten und lassen Sie jeden Spieler verdeckt zwei, drei oder vier Karten ziehen. Die gezogenen Straßen und Gebäude ersetzen sozusagen das Startkapital und jeder Spieler muss sich wie im richtigen Leben erst das nötige Geld verdienen um etwas zu kaufen.
- Optional könnten Sie auch bei den beiden letzten Varianten die Spielregeln anpassen und beispielsweise das Bauen erlauben, auch wenn der Spieler nicht den kompletten Straßenzug besitzt, oder demjenigen Spieler, der direkt auf dem LOS-Feld landet nicht nur die festgelegte Standardsumme von 4.000 DM bzw. 200 Euro geben, sondern diesem das Doppelte auszahlen.
- Bei der letzten Variante könnten Sie zudem festlegen, dass in den ersten Spielrunden keine Steuern und Strafen gezahlt werden müssen. Denn einerseits werden Sie diese wohl nicht bezahlen können, außer Sie nehmen eine Hypothek auf oder verkaufen eine Straße, wodurch Sie allerdings auch geringere oder im schlimmsten Fall keine Einnahmen mehr haben. Zudem wäre es dann wie im wahren Leben: Sie müssten erst Steuern zahlen, wenn Sie auch genügend Einkommen haben.