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Stärken und Schwächen beim Partner akzeptieren - so geht's

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Das Ziel in einer guten Beziehung ist es nicht, die Schwächen des Partners gänzlich auszumerzen, sondern Verständnis und Mitgefühl dafür zu entwickeln. Ebenso sollte man sich nicht selbst an den Stärken des Partners messen oder gar eifersüchtig darauf sein. Vielmehr geht es darum, gegenseitige Stärken und Schwächen zu akzeptieren und dabei zu lernen, sowohl Unterstützung zu geben als auch annehmen zu können.

Das gegenseitige Akzeptieren von Stärken und Schwächen führt zu einer harmonischen Beziehung.
Das gegenseitige Akzeptieren von Stärken und Schwächen führt zu einer harmonischen Beziehung.

Erkennen Sie die Stärken Ihres Partners an

  • Wenn der Partner in bestimmten Bereichen unglaubliche Stärken an den Tag legt, ist es manchmal durchaus nicht leicht, damit gut umzugehen. Häufig fühlt man sich selbst minderwertig oder unfähig, was einen zu unangebrachten Reaktionen auf Miterleben dieser Stärken verleiten kann.
  • Um besser mit den Stärken Ihres Partners umgehen zu können, sollten Sie sich zunächst als vollkommen unabhängiges Individuum begreifen, dessen Stärken und Schwächen sich nicht an denen einer anderen Person messen lassen.
  • Eine Beziehung ist alles andere als ein Wettbewerb, bei dem die Stärkeren gewinnen und die Schwächeren verlieren. Gewinnen oder Verlieren kann man in einer Beziehung nur zusammen.
  • Um Minderwertigkeitsgefühle oder Unsicherheiten aufgrund prägnanter Stärken des Partners aufzulösen, ist es unbedingt notwendig, offen miteinander darüber zu sprechen.
  • Indem Sie Ihrem Partner sagen, welche Gefühle bei Ihnen durch das Erleben dieser Stärken ausgelöst werden, geben Sie ihm oder ihr eine Chance angemessen damit umzugehen und zum Beispiel nicht noch ausgiebig mit diesen Stärken zu prahlen. 

Entwickeln Sie Verständnis für die Schwächen Ihres Partners

  • Das akzeptieren der Schwächen des Partners ist häufig noch weitaus schwieriger als Verständnis und Anerkennung für die Stärken zu entwickeln. Um so mehr, wenn man sich durch die Schwächen des Partners selbst eingeschränkt fühlt.
  • Der Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis ist es, die Liebe zum Partner nicht von seinen Stärken und Schwächen abhängig zu machen. Lieben Sie Ihren Partner genauso so, wie er oder sie ist, mitsamt aller Stärken und (!) Schwächen.
  • Sprechen Sie häufig und offen mit Ihrem Partner über gegenseitige Schwächen und versuchen Sie diese nicht nur intellektuell, sondern auch emotional nachzufühlen. Die Ursache von Ängsten, Traurigkeit und anderen Schwächen ist häufig nicht rational, was aber nicht heißt, dass diese keine Berechtigung hätten.
  • Auf diese Weise können Sie zusammen lernen, die Stärken und positiven Charaktereigenschaften Ihres Partners wie Blumen zu gießen und zum Gedeihen zu bringen, während Sie unterstützend und verständnisvoll mit den Schwächen und Problemen Ihres bzw. Ihrer Geliebten umgehen.
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