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Stabhochsprung: Stablänge und weitere Eigenschaften des Stabs - Wissenswertes zur Auswahl

Der Stabhochsprung ist eine faszinierende Sportart, die man mit verschiedenen Stäben antreten kann. Dabei spielt die Stablänge, die der Sportler aussucht, eine große Rolle, was die erbrachte Leistung und die Bewertung angeht.

Beim Stabhochsprung wird zwischen verschiedenen Stablängen unterschieden.
Beim Stabhochsprung wird zwischen verschiedenen Stablängen unterschieden.

Stabhochsprung - die Sportart aus der Leichtathletik erleutert

  • Die Sprunglatte beim Stabhochsprung wird auf zwei Sprungständern gelagert und ist genau 4,50 Meter hoch. Bei einer leichten Berührung fällt die Sprunglatte aus der Halterung.
  • Bei einer Anlaufbahn von 45 Metern Länge und 1,22 Metern Breite bleibt den Springern genügend Raum, Anlauf zu nehmen.
  • Die heutzutage genutzten Stäbe beim Stabhochsprung sind meist aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigt und weisen etwa einen Durchmesser von 5 Zentimetern auf. Jedoch variieren die Länge und die Dicke des Stabes je nach nutzendem Sportler. Das bedeutet, dass das Körpergewicht und die Größe des Springenden eine große Rolle bei der Wahl des Sprungstabes spielen.

Stablänge und Elastizität beim Hochsprung 

  • Das Innere der Springstäbe ist hohl, damit diese einen weniger hohen Widerstand haben, sobald der Springer versucht, sich anhand des Stabes Schwung zu verschaffen.
  • Die Stablänge und die Dicke richten sich nach dem Körpergewicht und Sprungkraft des Springers. So ist ein Stab der Bezeichnung 450-89 4,50 Meter lang und auf 89 Kilo Körpergewicht ausgerichtet.
  • Mehrkämpfer entscheiden sich meist für einen Stab, der für weniger Körpergewicht geeignet ist, während Spitzensportler meist Stäbe mit einer Stablänge auswählen, die für ein höheres Körpergewicht ausgelegt ist.
  • Um den perfekten Stab für jeden Sportler individuell zu bestimmen, müssen diese vorab viele, unterschiedliche Typen testen. Meist fällt die Wahl auf einen Stab, der sich gut biegen kann und nicht bricht. Während eines Wettkampfes wechseln manche Springer auch zwischen harten und weichen Stäben. 
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