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Spondylolyse - Wissenswertes

Spondylolyse ist eine Erkrankung der Wirbelsäule. Auch wenn der Name Ihnen sicherlich unbekannt erscheint, sind relativ viele Menschen davon betroffen. Erfahren Sie in diesem Ratgeber mehr über diese Krankheit.

Intensive Sportgymnastik fördert die Entstehung.
Intensive Sportgymnastik fördert die Entstehung.

Entwicklung der Spondylolyse

  • Wenn Sie unter einer Spondylolyse leiden, ist es wahrscheinlich, dass die Ursache nicht eindeutig geklärt wurde. Möglich ist, dass die Wirbelsäule schon im Mutterleib sich falsch entwickelt oder bei der Geburt geschädigt wird. Im fortgeschrittenen Alter kann eine Spondylolyse durch Überbelastung entstehen, wie sie zum Beispiel durch Leistungssport im Kinderalter möglich sind.
  • Es handelt sich um eine Unterbrechung des Wirbelbogens, aufgrund derer Ihre Wirbelsäule instabiler wird. Es entsteht ein Spalt. In der Regel ist die Lendenwirbelsäule betroffen.
  • Bis zu sechs Prozent der Bevölkerung leiden unter der Erkrankung der Wirbelsäule. Die meisten davon müssen nicht behandelt werden; bei einem geringen Anteil der Patienten ist aber eine Therapie oder sogar ein chirurgischer Eingriff nötig.
  • Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, bei denen die Spondylolyse durch Zufall entdeckt wurde. Oft geschieht dies, wenn der Rumpf aufgrund anderer Beschwerden mit Röntgenbildern untersucht wird.
  • Besteht aufgrund eines Röntgenbildes der Verdacht, dass die Erkrankung bei Ihnen vorliegt, wird Ihre Lendenwirbelsäule zusätzlich von vorne oder der Seite abgelichtet.
  • Auch das MRT wird zur Diagnose hinzugezogen, da hiermit die feinen Strukturen besser beurteilt und so Therapiepläne erstellt werden können.

Behandlung der Fehlbildung

  • Bei der Spondylolyse haben Sie bisher vielleicht nur Schmerzen im unteren Rückenbereich der Lendenwirbelsäule festgestellt.
  • Solche Schmerzen treten vor allem auf, nachdem Sie eine Zeit lang gestanden oder gesessen haben.
  • Es gibt drei Lebensphasen, in denen die Spondylolyse am häufigsten auffällt. Dies ist zum einen der Wachstumsschub, den Sie vor der Pubertät durchlaufen.
  • Im mittleren Alter nimmt die körperliche Betätigung im Allgemeinen ab. Auch die Bandscheiben können sich nun nicht mehr ausreichend regenerieren, sodass Schmerzen schneller bemerkbar werden.
  • Wenn Sie ins Rentenalter kommen, sind Sie wahrscheinlich weniger aktiv als jetzt. Ihre Bandscheibe ist zum großen Teil aufgebraucht. Auch jetzt ist ein Zeitpunkt erreicht, wo Ihre Lendenwirbelsäule Ihnen wieder Probleme machen kann.
  • Zur Behandlung der Spondylolyse wird Ihnen Ihr Arzt im akuten und schmerzhaften Stadium wahrscheinlich eine Bandage sowie Massagen oder Fango empfehlen, um die verkrampfte Muskulatur zu lockern.
  • Krankengymnastik ist für Sie ebenfalls wichtig, damit Ihre Wirbelsäule stabilisiert wird.
  • Bleiben diese Maßnahmen ohne Erfolg, werden Sie wahrscheinlich operiert.
  • Unbehandelt für die Spondylolyse oft zum Wirbelgleiten, wobei sich Wirbel übereinander verschieben. 
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