Spießbraten - ein Rezept

Die besondere Note kommt bei einem Spießbraten vor allem durch die Zubereitung auf dem Grill. Die besondere Note kommt bei einem Spießbraten vor allem durch die Zubereitung auf dem Grill.
Essen wie zu Urzeiten? Ein Spießbraten macht es möglich. Denn Fleisch auf einem Spieß über dem Feuer zu grillen ist wohl die ursprünglichste Form der Nahrungszubereitung. Und was sich derart bewährt hat, kann einfach nur gut schmecken.
Matthias Bornemann
17.01.2011 Matthias Bornemann
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Zutaten für vier Personen:
  • 1 kg Schweinenacken am Stück
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl (Sonnenblumenöl)
  • Salz
  • Pfeffer

Ein Rezept für einen Spießbraten

  • Als Spießbraten wird generell ein Braten bezeichnet, der auf einem Spieß über dem offenen Feuer zubereitet wird. Zwecks der leichteren Zubereitung können jedoch genauso gut dicke Fleischscheiben aufgespießt und gegrillt werden. Die besondere Note kommt bei einem Spießbraten vor allem durch die Zubereitung auf dem Grill und dem Eigengeschmack des Fleisches zustande. Verzichten Sie also beim Kauf der Zutaten keinesfalls auf Qualität.
  • Da das Würzen des Fleisches auf dem Grill aber eher schwierig ist, sollten Sie Ihr Fleisch marinieren. Beginnen Sie damit jedoch frühzeitig, denn das Fleisch sollte mindestens 12 Stunden mariniert werden.

Zubereitung des Bratens

  1. Schneiden Sie die Zwiebeln in grobe Stücke und hacken Sie den Knoblauch fein.
  2. Geben Sie sowohl Zwiebeln wie auch Knoblauch in ein ausreichend großes Gefäß, um darin das Fleisch zu marinieren. Dazu eignen sich die klassischen Aufbewahrungsdosen aus Plastik. Äußerst praktisch sind jedoch auch Gefriertüten, in welchen Sie die einzelnen Zutaten sehr leicht vermischen können ohne sich dabei die Hände „schmutzig“ zu machen. So können Sie mehrmals während der Marinierzeit den Inhalt der Tüte kneten und so sicherstellen, dass sich die Aromen optimal verteilen.
  3. Geben Sie zu den Zwiebeln und dem Knoblauch ein wenig Öl. Dafür eignet sich am besten Sonnenblumenöl, weil es nur wenig Eigengeschmack hat und erhitzt werden kann. Auf das Öl kann aber auch ganz verzichtet werden. Es dient lediglich als „Schmiermittel“, um die einzelnen Zutaten besser miteinander vermischen zu können.
  4. Schneiden Sie anschließend das Fleisch in dicke Scheiben und geben Sie es zu den Zwiebeln.
  5. Mischen Sie alles kräftig durch und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Während des Marinierens sollten Sie die einzelnen Zutaten von Zeit zu Zeit gut durchmischen.
  6. Nach ca. einem halben Tag ist das Fleisch bereit für die Zubereitung auf dem Grill bzw. über dem Feuer.
  7. Stecken Sie dazu die einzelnen Fleischscheiben auf den Spieß. Zwischen den Scheiben können Sie die Zwiebeln aus der Marinade aufspießen.
  8. Bringen Sie den derart zubereiteten Spieß nun auf Ihrem Grill an. Dazu eignen sich sowohl Holzkohlegrills, wie auch Schwenker. Wichtig ist lediglich, dass Sie den Spieß zum einen sicher befestigen können und dieser sich zum anderen drehen lässt - denn das langsame Drehen des Spießes ist die Grundlage dafür, dass das Fleisch gleichmäßig gar wird.
  9. Drehen Sie den Spieß immer dann ein wenig weiter, wenn an der jeweiligen Oberseite Fleischsaft austritt. Wenn auf keiner Seite mehr Fleischsaft austritt, ist das Fleisch durch. Wenn Sie Ihren Spießbraten medium oder blutig bevorzugen, sollten Sie darauf achten, die Zeit des Wendens entsprechend zu verkürzen. Servieren Sie das Fleisch also bereits dann, wenn noch etwas Flüssigkeit austritt.
  10. Durch die einzelnen Fleischscheiben ist es einfacher zu kontrollieren, ob das Fleisch bereits zum Verzehr geeignet ist, oder noch ein Weilchen auf dem Grill bleiben sollte.

Im Übrigen ist es natürlich auch möglich, Ihren Spießbraten in einem Elektroherd zuzubereiten, so z. B. in einem Bräter oder einem Römertopf. Würzen Sie das Fleisch dann aber zusätzlich mit einigen Kräutern (z. B. Kräuter der Provence).

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