Spielhaus selber bauen

So oder ähnlich könnte das selbstgebaute Spielhaus aussehen. So oder ähnlich könnte das selbstgebaute Spielhaus aussehen.
Nichts ist schöner für Ihre Kinder, als ein eigenes kleines Reich ganz nach den persönlichen Wünschen ihr Eigen nennen. Daher lohnt es sich selbst, auch mit HIlfe Ihrer Kinder, ein Spielhaus zu bauen.
Manja Ruben
21.07.2010 Manja Ruben
Themen der Anleitung Freizeit Garten Haus Heimwerken Kinder Spielen
Was Sie benötigen
Hierbei könnten Sie Hilfe brauchen
  • Holz
  • Farbe
  • Nägel
  • Scharniere
  • Dekostoffe
  • Moosgummiplatten oder weichen Fußbodenbelag
  • Legen Sie zunächst fest, wie groß das Spielhaus werden soll. Hierbei sollten Sie die Größe Ihrer Kinder und deren Wachstum, die Anzahl der Kinder, die gleichzeitig im Haus spielen wollen und die Größe des vorhandenen Aufstellplatzes in die Planung einbeziehen. Die Kinder (mindestens 3 gleichzeitig) sollten bequem im Haus aufrecht stehen, sitzen und sogar liegen können. Wollen Sie im Haus noch Spielkisten, Möbel oder ähnliches unterbringen, ist das als Platz zu rechnen, den Sie zusätzlich benötigen.
  • Bei der Gestaltung des Spielhauses, sollten Sie Ihre Kinder mit einbeziehen. Lassen Sie sich aber nicht von momentanen Geschmäckern zu sehr beeinflussen. Neutrale freundliche Farben sind vielleicht die bessere Wahl als das gewünschte Pink, eine rustikale Holztür ist vielleicht besser als ein nachempfundenes Fallgitter. Die Wünsche der Kinder sind wichtig, aber da das Spielhaus längerfristig Freude bringen soll, müssen Kompromisse gefunden werden.
  • Soll das Spielhaus im Freien stehen, sollten Sie sich im Baumarkt nach entsprechend behandeltem Holz für die Bodenplatte umsehen. Der Boden des Spielhauses sollte in jedem Fall imprägniert und vor Wettereinflüssen geschützt sein. Lassen Sie das Holz dann gleich im Baumarkt auf das entsprechende Maß zuschneiden. 
  • Für die Wände und das Dach muss das Holz nicht behandelt sein, wenn Sie es ohnehin streichen wollen. Dann muss die gewünschte Farbe die entsprechenden Eigenschaften zur Wetterfestigkeit und Imprägnierung mitbringen. Es ist ratsam, wenn Sie auch hier das Holz gleich im Baumarkt zuschneiden lassen. Wählen Sie die Bretter nicht zu dünn, 2 cm sind ein gutes Mittelmaß. Es gibt inzwischen auch Bohlensysteme, die Sie in einanderstecken können. So sind die einzelnen Bohlen sicher verbunden und das Spielhaus bekommt eine attraktive Struktur.
  • Das Dach des Spielhauses können Sie ganz nach den Kinderwünschen gestalten - spitz, flach, rund, mit Zinnen, mit Türmchen. Hier ist es auch eine Frage, wie groß Ihre eigene handwerkliche Begabung ist. Es ist mit einem gut durchdachten Plan aber möglich, sich alle benötigten Teile im Baumarkt passend zu besorgen. Dort wird man Ihnen gern alle Teile auf das gewünschte Maß schneiden bzw. sägen.
  • Auch die Eingangstür bzw. Fenster des Spielhauses sollten entsprechend den Wünschen Ihrer Kinder entstehen. Bedenken Sie beim Holzzuschnitt die dafür benötigten Aussparungen. Gern können die Fenster mit Fensterläden versehen werden, damit Wind und Wetter nicht direkt ins Spielhaus fegen können. Bedenken Sie dabei, dass zur Befestigung Scharniere benötigt werden, die Sie am besten außen anbringen. Türen und Fensterläden sollten immer nach außen öffnen und an beiden Seiten Griffe haben. Wenn das Spielhaus länger unbeaufsichtigt steht, z. B. im Schrebergarten, ist es ratsam Schlösser anzubringen.
  • Nach dem Zusammenbau des Spielhauses können Sie es zusammen mit Ihren Kinder, sofern gewünscht von innen und außen, streichen. Kleinere Patzer können dabei vorkommen, geben dem Spielhaus aber auch eine besondere Note.
  • Als Fußbodenbelag im Haus empfiehlt sich Moosgummi, da er besonders weich ist. Sie können aber auch einen anderen, strapazierfähigen, weichen Belag wählen.       
  • Nun müssen Sie nur noch die gewünschten Möbel und Einrichtungsgegenstände hineinstellen, ein paar Bilder aufhängen, ...
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