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Sperrstunde in den USA - das sollten Sie beim Ausgehen beachten

Wenn Sie als deutscher Urlauber unterwegs sind, müssen Sie in vielen Reiseländern nicht auf Gewohntes verzichten. Der Deutsche möchte auch in der Fremde seine Gewohnheiten nicht ändern. Oftmals braucht er das auch nicht. Biergärten umspannen den Globus mit einem feinmaschigen Netz. Die Bratwurst und den Maßkrug finden Sie als deutsche Exportschlager fast überall, auch in den USA. Doch manchmal wird das grenzenlose Vergnügen durch eine Sperrstunde getrübt.

Las Vegas - Alkoholausschank rund um die Uhr
Las Vegas - Alkoholausschank rund um die Uhr © Alexander Hauk _ www.alexander-hauk.de / Pixelio

Wenn Ihnen der Ausschank von alkoholischen Getränken zu einer bestimmten Zeit des Tages oder vor allem in der Nacht verwehrt wird, liegt eine Sperrstunde vor. Viele Urlauber empfinden dies meist als eine Frechheit.

Es gibt die Sperrstunde in den USA

  • Gesetzliche Regelungen zum Feiern in bestimmten Ländern, Regionen oder Städten gibt es seit ewigen Zeiten. Zum einen sollen Menschen vor Lärm und vor sich selbst geschützt (zu viel Alkoholgenuss) werden. Zum anderen steht die Sperrstunde immer für eine politische Willenserklärung.
  • In Deutschland entscheiden die jeweiligen Ordnungsämter über eine Sperr- beziehungsweise Polizeistunde. In den meisten Städten gibt es keine zeitlichen Beschränkungen für einen Betrieb von Gaststätten und den Ausschank von alkoholischen Getränken.
  • Anders sieht es für Sie als USA-Reisenden aus. Das sogenannte Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat je nach Bundesstaat unterschiedliche Regelungen erlassen, nach denen Bars, Lokale und Klubs spätestens 2 Uhr ihren Betrieb einstellen müssen. Das letzte Bier erhalten Sie oftmals schon gegen 1 Uhr. Zu den wenigen Ausnahmen gehört die Spielkasinostadt Las Vegas.

Umgang mit Alkohol und mögliche Konsequnzen

  • Wenn Sie sich in den USA in der Öffentlichkeit zu betrunken zeigen, kann die Polizei Sie in Gewahrsam nehmen. 
  • Alkohol am Strand oder in der Öffentlichkeit zu trinken, ist Ihnen nicht erlaubt. Teilweise ist für den Transport gekaufter Alkoholika eine neutrale Verpackung vorgeschrieben.
  • Bewahren Sie beim Autofahren Alkohol nie im Fahrerbereich, sondern im Kofferraum auf. Das erspart unangenehme Kontrollen.
  • Wenn Ihnen ein Barbetreiber einmal eine Miniflasche Whiskey und ein leeres Glas servieren sollte, dann hat das seinen Grund. Würdigen Sie diese trickreiche Umgehung gesetzlicher Vorschriften.
  • Handeln Sie daher nicht nach dem Motto einer Bar in Newcastle (Großbritannien). Sie gibt Ihnen dann das Geld zurück, wenn Sie zur Sperrstunde jene Promillegrenze erreicht haben, die Ihnen das Fahren mit einem Auto verbietet. Ein Alkomat-Test entscheidet, ob Sie zahlen oder nicht.
  • Getränkepreise von umgerechnet zwischen 50 Cent und einem Euro werden Sie in einer amerikanischen Bar sicher nicht finden. Dennoch finden Sie beispielsweise im von der Sperrstunde ausgenommenen Las Vegas genug Lokalitäten für durchzechte Nächte.

Sie werden einiger Beschränkungen auch in den USA keinen wirklichen Mangel an Alkohol leiden müssen. Für einen Urlaub ist es aus gesundheitlichen Gründen sinnvoller, die Nächte im Bett und nicht in einer Bar zu verbringen.

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