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Spathiphyllum - so pflegen Sie die Zimmerpflanze

Die Spathiphyllum, auch Einblatt genannt, erinnert mit ihren leuchtend weißen Blüten an Zimmerkallas oder Anthurien. Die Blüten halten meist viele Wochen lang und färben sich am Ende grünlich. Gelegentliche Pflegefehler steckt sie relativ leicht weg. Die Pflanze eignet sich sowohl für Erd- als auch Hydrokultur.

Die Spathiphyllum ist pflegeleicht und robust.
Die Spathiphyllum ist pflegeleicht und robust.

Pflegeansprüche der Spathiphyllum an Boden und Standort

  • Bei der Spathiphyllum handelt es sich um eine tropische Pflanze, die viel Wasser benötigt und sich an einem hellen bis schattigen Standort wohlfühlt. Direkte Sonne wird nicht vertragen. Die optimale Zimmertemperatur sollte zwischen 15 bis maximal 23 °C liegen.
  • Gießen sollten Sie das Einblatt zweimal wöchentlich, sodass der Boden nicht austrocknet. Auch ein Besprühen der Pflanze mit abgestandenem Wasser fördert das Wachstum und sorgt für die erforderliche Luftfeuchtigkeit. Bei trockener Luft stellt man die Pflanzen am besten in einen Untersetzer, der mit Steinen und Wasser gefüllt wird, wobei der Topf selber nicht im Wasser stehen darf.
  • Als Substrat eignen sich eine handelsübliche Blumenerde auf Torfbasis, z. B. Anthurienerde, oder ein Gemisch aus Lauberde, Komposterde und Sand und das zu jeweils gleichen Teilen. Düngen können Sie die Spathiphyllum alle 2 Wochen mit einem flüssigen Volldünger.
  • Umgetopft werden sollte die Spathiphyllum jeweils im Frühjahr in ein entsprechend größeres Gefäß, wobei das neue Gefäß maximal 2 cm im Durchmesser größer sein sollte als das alte. Vermehren lässt sich die Pflanze durch Teilung, was sich beim Umtopfen gleich mit anbietet.

Das Einblatt im Freien und mögliche Schädlinge

  • Ab Mitte Mai können Sie die Spathiphyllum auch nach draußen in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon stellen. Hier sollten Sie allerdings darauf achten, sie nicht in die direkte Sonne und vor Wind geschützt zu platzieren. Da die Pflanze kälte- und frostempfindlich ist und Temperaturen unter 13 °C nicht verträgt, empfiehlt es sich, sie in den ersten Wochen nachts wieder ins Haus zu holen.
  • Bei anhaltender Trockenheit kann es zu einem Befall durch die Rote Spinne kommen. Durch regelmäßiges Besprühen lässt sich dies aber leicht verhindern. Verfärben sich die Blattspitzen braun, deutet das meist auf eine zu geringe Luftfeuchtigkeit hin. Wurde die Pflanze zu viel gedüngt, zeigt sich das in braunen Flecken auf den Blättern, dann sollten Sie die Spathiphyllum schnellstens umtopfen.
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