Sparen für Ihr Kind - so machen Sie es richtig

Das Sparen ist auch für Kinder sehr wichtig. Das Sparen ist auch für Kinder sehr wichtig.
Sie haben kleine Kinder und überlegen sich, wie Sie diese finanziell absichern wollen? Gerade dann, wenn die Eltern schon etwas älter sind, ist dies eine vernünftige Sache. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, für das eigene Kind Geld zu sparen. Welche dies sind, erfahren Sie hier.
Susann Heinze-Wallmeyer
09.02.2011 Susann Heinze-Wallmeyer
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
  • Sparbuch
  • Sparschwein

Für den eigenen Nachwuchs sparen

  • Kaufen Sie für Ihr Baby oder Ihr Kleinkind eine schöne Spardose. In diese können Sie für das Kind kleinere Beträge sparen, die es zwischendurch von Freunden, Verwandten und Bekannten geschenkt bekommt. Wenn diese voll ist, können Sie sie mit Ihrem Kind gemeinsam öffnen, das gesparte Geld abzählen und zur Bank bringen.
  • Gehen Sie mit Ihrem Kind, wenn es bereits etwas älter ist, zu einer Bank vor Ort und eröffnen dort ein einfaches Sparbuch. Dafür benötigen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass sowie die Geburtsurkunde des Kindes. Vielleicht haben Sie auch schon zur Geburt Ihres Kindes Post einer Bank erhalten, die Ihnen ein Sparkonto mit einem Guthabensbetrag von ca. fünf Euro anbietet. Auch dies können Sie gerne in Anspruch nehmen.
  • Wenn Sie kleinere Beträge für Ihr Kind sparen wollen, so könnten Sie zum Beispiel das wöchentlich anfallende Pfandgeld für Flaschen in eine Spardose stecken. Auch so kommt mit der Zeit ein größerer Betrag zusammen, den Sie dann auf das Konto einzahlen können.

Weitere Möglichkeiten, für das eigene Kind Geld anzulegen

  • Schließen Sie doch für Ihr Kind eine Ausbildungsversicherung ab. Hier können Sie jeden Monat einen festgelegten Betrag einzahlen lassen, der direkt von Ihrem Girokonto abgebucht wird. Mit der Zeit kommt da ein ganz schöner Betrag zusammen, den Ihr Kind dann zu einem festgelegten Zeitpunkt, zum Beispiel den 18. Geburtstag, ausgezahlt bekommt. So sparen Sie für Ihr Kind einige Tausend Euro an, über die es später selbst verfügen kann.
  • Sie können auch einen bestimmten Geldbetrag fest anlegen, der für einige Jahre nur in Notfällen angerührt werden kann. Allerdings sollten Sie dieses Geld in sichere Anlagen investieren, damit auch ein Mehrertrag für Ihr Kind herauskommt. Ansonsten sollten Sie lieber ein Sparbuch eröffnen, auf das flexibel eingezahlt und auch abgehoben werden kann. Gerade bei größeren, unvorhergesehenen Ausgaben kann dies sehr sinnvoll sein. Als Beispiel wären da vielleicht Zahnspangen zu nennen, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden, die aber richtig Geld kosten. Wenn der Familie sonst kein Geld dafür zur Verfügung steht, sollte dies eine Möglichkeit sein.  
  • Auch Großeltern können für ihr Enkelkind Geld sparen. Vielleicht wollen sie zu bestimmten Feierlichkeiten lieber Geld als Geschenke überreichen, zum Beispiel bei der Kommunion, der Konfirmation oder der Jugendweihe. Dieses Geld könnte das Kind dann für die heiß begehrte Fahrerlaubnis sparen.
  • Informieren Sie sich am besten ausführlich bei den verschiedensten Banken vor Ort über deren Angebote, aber vergleichen Sie auch die Angebote im Internet. Letztendlich müssen Sie entscheiden, ob Sie lieber einen Berater vor Ort haben oder ob Sie eventuell ein paar Euro Zinsen mehr bekommen möchten, aber auf die persönliche Beratung verzichten.
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