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Sozialverhalten bei Kindern fördern - so geht's im Alltag

Das Sozialverhalten sollten Sie bei Kindern früh fördern, damit rücksichtsvolles und höfliches Verhalten im Erwachsenenalter zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Dabei müssen Sie natürlich mit gutem Beispiel voran gehen, denn sonst werden Ihre Verhaltensaufforderungen wenig überzeugend wirken.

Schon die Kleinen brauchen Regeln.
Schon die Kleinen brauchen Regeln.

Kinder müssen erst einmal lernen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind und dass auch andere Menschen Bedürfnisse haben, die es zu respektieren gilt. Das Sozialverhalten von Kindern können Sie auch im Alltag fördern.

Ein gutes Sozialverhalten vorleben

  • Wichtig ist vor allem, dass Sie sich vor Ihren eigenen und auch vor fremden Kindern so verhalten, wie Sie dies auch von den Kindern erwarten würden. Sich bei einem Konflikt mit Ihrem Partner lautstark vor den Kindern mit Vorwürfen zu torpedieren, ist daher zum Beispiel kein gutes Vorbild.
  • Statt dessen sollte Ihr Kind an Ihnen beobachten können, wie ein gutes Sozialverhalten aussieht. Schlagen Sie also niemandem die Tür vor der Nase zu und bieten Sie im Bus älteren Menschen einen Platz an, damit sich Ihr Kind diese Verhaltensweisen einfach abgucken kann.
  • Allerdings sollten Kinder Erwachsenen gegenüber auch bestimmte Regeln lernen. Zum Beispiel, dass es unhöflich ist, einfach ein Gespräch von Erwachsenen zu unterbrechen. Weisen Sie dann Ihr Kind freundlich aber bestimmt darauf hin, dass es fragt, ob es kurz stören kann, bevor es einfach in das Gespräch hineinplatzt.
  • Diese Regel sollten Sie nicht nur von Ihrem Kind verlangen, sondern dann natürlich ebenso beherrschen.

Auseinandersetzungen unter Kindern   

  • Fast jedes Kind wird wohl Erfahrung damit haben, dass eine Auseinandersetzung auch körperlich sein kann. Dann wird schon einmal geschubst oder gar getreten, wenn das Kind einem anderen Kind gegenüber etwas erreichen will.
  • Wenn Sie so eine Situation mitbekommen, dann sollten Sie gleich dazwischengehen. Die Kinder müssen lernen, dass körperliche Kraft kein Mittel der Auseinandersetzung ist.
  • Bei Kindergartenkindern lassen sich manchmal erschreckende Szenen beobachten, wenn zum Beispiel bei einem schon auf dem Boden liegenden Kind noch einmal "nachgetreten" wird. Ein solches Verhalten sollte mit ernsthaften Konsequenzen geahndet werden.
  • Weisen Sie Ihr Kind in Alltagsgesprächen bei passenden Gelegenheiten darauf hin, dass "Bitte" und "Danke" auch zum Wortschatz gehören - zu Ihrem sollten diese Worte dann allerdings auch gehören.

Sozialverhalten wird bei Kindern im Alltag am besten durch ein gutes Vorbild gefördert. Das nimmt auch die Erwachsenen in die Pflicht, sich höflich und zuvorkommend zu verhalten.        

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