- 19.01.2012 Jana Donatin
Soziale Netzwerke - dies bieten die Plattformen
Soziale Netzwerke bieten die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Als Einstieg in Ihre Diskussion könnten Sie etwa verschiedene Netzwerke ausführlich darstellen.
- So bieten Xing und LinkedIn die Möglichkeit, Geschäftskontakte zu pflegen und einen seriösen Auftritt zu bieten. Besonders Freiberufler und Unternehmen können auf diese Weise neue Aufträge erhalten.
- Stayfriends beispielsweise legt den Schwerpunkt auf das Finden von Schulkameraden und -freunden. Es können Klassenfotos hochgeladen werden und ganze Jahrgänge virtuell wieder zusammenfinden.
- Auf Facebook, StudiVZ oder Jappy bietet sich die Möglichkeit, umfangreiche Profile anzulegen, Spiele zu spielen oder sogar zu flirten.
- Für Musikinteressierte ist Myspace genau das Richtige. Zahlreiche Optionen, das Profil darzustellen, die Kontaktaufnahme mit Fans oder ein persönliches Fotoalbum sind nur einige der vielen Möglichkeiten.
Pro - was spricht für den virtuellen Austausch?
- Fällt Ihnen die Arbeit im Team oder alleine leichter? Fragen Sie einen Schulkameraden, wenn Sie Hilfe brauchen? Im heutigen Arbeitsleben spielen Kontakte eine immer größere Rolle. Einzelgänger werden es schwer haben, auf der Karriereleiter emporzusteigen. Persönliche Kontakte zu pflegen und neue kennenzulernen - soziale Netzwerke ermöglichen das moderne Networking und machen es schneller und einfacher.
- Spendenaktionen oder Aufmerksamkeit für andere Projekte können online viel einfacher hergestellt werden. Weisen Sie in diesem Pro-Argument darauf hin, dass sogar viele Polizeidienststellen mittlerweile soziale Netzwerke nutzen, um neue Informationen zu sammeln. Finden Sie andere Aktionen.
- Kennen Sie auch Menschen, die auf einem anderen Kontinent leben? Weisen Sie in der Diskussion darauf hin, wie einfach die Kommunikation im Internet gelingt. Neue Familienfotos austauschen oder persönliche Chats ermöglichen denn Kontakt über viele Tausend Kilometer hinweg.
- Wann haben Sie Ihren letzten Brief geschrieben, sind zum Briefkasten gegangen und haben ihn eingesteckt? Fast jeder hat heute eine Flatrate, sodass die Interaktion im Internet günstig und einfacher geworden ist. Mit einer Webcam können Sie Ihrem Gegenüber sogar in die Augen sehen.
- Sie wollen Ihrer Freundin ein tolles rotes Kleid zeigen, haben Liebeskummer oder brauchen Hilfe bei den Hausaufgaben? Posten Sie in Ihrer Statuszeile, in einer persönlichen Nachricht oder im Chatraum, und fast im Handumdrehen erhalten Sie Hilfe. Erklären Sie für dieses Pro-Argument, dass schnelles Feedback oft sehr wichtig sein kann.
- Kennen Sie Planking? Dieser und andere Trends verbinden Menschen weltweit, die auf kreative Weise versuchen, sich zu beteiligen. Auch in Flashmobs können sich Menschen kreativ oder politisch engagieren.
- Wo haben Sie in Ihrer Stadt oder Gemeinde Mitspracherecht? Könnten Sie außerhalb des Netzwerkes etwa über die Benennung eines Tunnels nach Bud Spencer oder anderen Stars entscheiden?
Contra - Kritik an Online-Communitys
- Wie viel Zeit verbringen Sie täglich in einem sozialen Netzwerk? Lassen Sie Ihre Diskussionspartner diese Zeit angeben - so erhalten Sie ein wirkungsvolles Contra in Ihrer Argumentation. Spiele und Co. führen dazu, dass immer mehr Menschen viele Stunden am PC verbringen, sogar die Internetsucht ist bekannt. Viele Arbeitgeber haben soziale Netzwerke daher während der Arbeitszeit verboten.
- Kennen Sie das Gefühl, dass Sie sich sicherer fühlen, wenn Sie anonym sind? Haben Sie einer Freundin im Streit schon einmal böse Worte geschrieben? Cyber-Mobbing ist eines der besten Contra-Argumente, die Sie anführen können. Versteckt hinter einem Nickname fällt das Beleidigen anderer oft viel leichter.
- Wie aufmerksam sind Sie innerhalb der Netzwerke? Haben Sie schon einmal Werbung gesehen, die Ihren persönlichen Einkaufsvorlieben entspricht? Weisen Sie darauf hin, dass viele persönliche Daten wie Hobbys, Lieblingsbücher und -filme wertvolle Informationen für Unternehmen darstellen, die daraufhin noch effektiver werben können. Bauen Sie das Datenschutz-Argument mit weiteren Beispielen aus.
- Haben Sie auch schon einmal ein Bikinifoto oder ein Bild hochgeladen, auf dem Sie angetrunken waren? Bedenken Sie, dass Informationen aus dem Netz nur schwer wieder zu entfernen sind. Denken Sie beim Veröffentlichen neuer Bilder daran, dass diese für alle sichtbar sind - auch Ihren Chef - und womöglich von anderen missbraucht werden könnten?
- Kennen Sie das auch: Sie lesen einen Satz und verstehen nicht gleich die Bedeutung? Wenn Sie sich nur virtuell "unterhalten", sind Missverständnisse viel leichter, da Mimik und Gestik fehlen. Finden Sie Beispielsätze und sagen diese einmal mündlich auf, danach schreiben Sie denselben Satz ohne Worte an die Tafel.
- Wie wichtig ist Ihnen Ihre Privatsphäre? Möchten Sie, dass jeder weiß, wo Sie wohnen oder wie Ihre Telefonnummer lautet? Würden Sie Ihrem Chef erzählen, welche Farbe Ihr BH hat? Erklären Sie den Begriff der Privatsphäre und weisen auf die Gefahren hin, wenn ein Fremder weiß, wo Sie arbeiten oder wohnen.