- 19.01.2011 Maren Sandmann
- Sonnenschutzfolie, passend für die Größe der Fenster
- Sprühflasche, gefüllt mit Wasser und etwas Spülmittel
- Rakel
- Cutter
- langes Lineal
- ein Helfer
Sonnenschutzfolie gehört ans Dachfenster
Sonnenschutzfolien gibt es für die Fensterinnen- und Außenseite. Für Dachfenster eignen sich aufgrund der starken Sonneneinstrahlung jedoch ausschließlich Außenfolien, da sonst die Fenster überhitzen und springen könnten. Darauf sollten Sie beim Einkauf unbedingt achten.
- Reinigen Sie die Fenster gründlich, bevor Sie die Sonnenschutzfolie anbringen, damit später kein Schmutz zwischen Folie und Fenster eingeschlossen wird.
- Ziehen Sie vorsichtig das Schutzpapier von der Klebeseite der Sonnenschutzfolie ab. Besprühen Sie nun die Klebeseite und das Fenster mit der Wasser-Spüli-Mischung.
- Beim Anbringen der Folie auf dem Fenster sollten Sie sich von einer zweiten Person helfen lassen - besonders bei größeren Fenstern müssen Sie sonst zu sehr mit der Sonnenschutzfolie „kämpfen“.
- Wenn die Folie auf dem Glas klebt, befeuchten Sie auch die Außenseite. Nun können Sie vorsichtig mit der Rakel alle Wasserbläschen zu den Fensterrahmen hin ausstreichen.
- Entfernen Sie mit dem Cutter vorsichtig die überstehenden Ränder der Sonnenschutzfolie. Damit der Schnitt gerade wird, sollten Sie ein langes Lineal (alternativ: dünnes, gerades Holzbrett o.Ä.) zu Hilfe nehmen.
- Vermeiden Sie beim Fensterputzen Kratzen und Scheuermittel, um die Folie nicht zu beschädigen.
Die Folie hält, je nach Qualität und Umwelteinflüssen, etwa acht bis 15 Jahre. Sie lässt sich problemlos wieder abziehen, wenn Sie sie entfernen möchten. Eventuelle Reste an der Scheibe lassen sich gegebenenfalls mit Wasser, Spülmittel und einem Ceranfeld-Schaber entfernen.