War nun der Besuch im Solarium oder ein zu starkes Sonnenbad schuld daran. Auf jeden Fall haben Sie jetzt einen starken Sonnenbrand, Ihre Haut schält sich und gibt die sonderbarsten Farben wider. Nun möchten Sie jedoch bei sich eine Hautschädigung durch Ihren Sonnenbrand verhindern. Wie schaffen Sie sich Abhilfe bei einem Sonnenbrand, gibt es vielleicht Hausmittel? Ja, die gibt es.
- 14.12.2010 Margarete Link
Was Sie benötigen
Das schaffen Sie mit Links
- Bekleidung für die betroffenen Stellen
- 1 Aloe Vera Pflanze
- Essig oder kalter Tee (optional)
Schnell dem Sonnenbrand beikommen
- Schon bei den ersten Anzeichen von Sonnenbrand sollten Sie aktive Hautpflege betreiben und künftig nicht mehr unbekleidet in die Sonne gehen. Ziehen Sie deshalb über die betroffenen Hautstellen beispielsweise ein T-Shirt.
- Ist der Sonnenbrand schon fortgeschritten, schneiden Sie von einer Aloe Vera Pflanze ein Blatt ab. Reiben Sie die betroffenen Stellen mit dem zähflüssigen Saft ein. Das lindert, kühlt und heilt die betroffenen Hautstellen
- Alternativ können Sie einen Essigumschlag machen. Tränken Sie dazu ein Geschirrtuch mit handelsüblichen Essig oder kaltem Tee (keine ölhaltigen Tee´s wie Pfefferminztee) und legen Sie diesen mehrmals auf die betroffenen Bereiche. Dies sind altherkömmliche Hausmittel, die sich bereits bei Sonnenbrand bewährt haben. Helfen kann auch ein Quarkumschlag, dieser kühlt und die Haut entzündet sich nicht
- Wichtig ist, dass Sie die betroffenen Hautstellen nicht mehr weiter der Sonne aussetzen. Von leichten Hautrötungen kann es danach leicht bis zur Blasenbildung kommen, was einer Verbrennung zweiten Grades entspricht.
Welche Alternativen gibt es zum Hausmittel
- Beugen Sie schon einmal Ihrem Sonnenbrand vor. Bevor Sie in die Sonne gehen sollten Sie eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Dies gilt besonders für ausgedehnte Sonnenbäder. Für zehn Minuten am Tag ist es unschädlich sich der Sonne auszusetzen. Sie sollten das nutzen um Ihren Vitamin D Haushalt zu nähren, was wiederum Ihren Knochen gut tut. Gehen Sie dazu für etwa zehn Minuten in die Sonne zwischen 12 Uhr und 14 Uhr, hier sammeln Sie die größte Strahlung für das meiste Vitamin D, danach jedoch sollten Sie sich wieder schützen. Und auch im Winter können Sie sich einen Sonnenbrand holen. Denken Sie daran bei Ihrem nächsten Skiurlaub
- Ihre Haut besitzt ein hervorragendes Gedächtnis, sie vergißt Ihnen Ihre kleinen Sünden nicht. Ihre Haut versucht sich selbst zu schützen und produziert verstärkt Melanin und durch viele kleine Sonnenbrände kann Hautkrebs entstehen, außerdem wird der Alterungsprozess der Haut verstärkt durch den Feuchtigkeitsentzug angekurbelt. Dies ist auch im Solarium der Fall, wenn Solarienbesuche übertrieben werden.
- Als gutes Mittel aus der Apotheke gibt es Fenistil Gel zum Auftragen auf die entzündete Haut. Die Salbe kühlt, lindert den Juckreiz und das Brennen und heilt die betroffenen Hautstellen ab. Da Fenistil sehr gebräuchlich ist, zählt es auch zu den Hausmitteln aus der Apotheke
- Gerade Im Sommer sollten Sie vermehrt trinken und das nicht nur bei einem Sonnenbrand. Aber Sie sollten zusätzlich zu einem Sonnenbrand noch mehr trinken, um ihr Flüssigkeitsvolumen wieder aufzufüllen, das durch den Sonnenbrand verloren ging. Auch das gehört zu den üblichen Hausmitteln in solch einem Fall
- Ein Mitteleuropäer kann je nach seinem individuellen Hauttyp zwischen zehn Minuten und einer halben Stunde der Sonne ausgesetzt sein, ohne Schaden zu nehmen. Die modernen Hautschutzmittel und Sonnencremes verlängern diesen Zeitraum aber erheblich. Je heller Ihre Haut ist, umso höher sollten Sie den Lichtschutzfaktor wählen und denken Sie daran (bevor Sie in die Sonne gehen), dass die Creme erst nach ca 30 Minuten Ihren vollen Schutz entfaltet. Der Lichtschutzfaktor sagt aus, dass Sie bei einer normalen Sonnenvertäglichkeit von 10 Minuten und einem Lichtschutzfaktor von 20 , 20 mal länger die Sonne genießen können, das wären in diesem Fall ganze 200 Minuten
Viel Spaß bei Ihrem nächsten Sonnenbad!