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SolZ - so berechnen Sie die Höhe des Solidaritätszuschlags

Wenn Sie sich fragen, wie der SolZ auf Ihrer Lohnabrechnung zustande kommt, sollten Sie die folgende Anleitung lesen. Hier wird Ihnen erklärt, wie Sie diesen berechnen können.

So rechnet man den SolZ richtig.
So rechnet man den SolZ richtig.

Viele Menschen sehen erst beim genaueren Betrachten Ihrer Lohnabrechnung, welche Abzüge Sie tatsächlich leisten müssen. Hierzu kommt natürlich auch der Solidaritätszuschlag. Als Erstes stellt sich natürlich die Frage, was dieser sogenannte SolZ eigentlich ist.

Was man unter SolZ versteht

  • Unter SolZ versteht man, wie oben bereits erwähnt, den Solidaritätszuschlag. Dieser wurde für den Aufbau des Ostens nach dem Mauerfall eingeführt und muss von jedem Bundesbürger bezahlt werden.
  • Mittlerweile ist dieser Zusatz eine herkömmliche Steuereinnahme geworden und wird auch so erhalten bleiben. Früher war dieser Satz bei 7,5 %, mittlerweile ist er bei 5,5 %. Wie man diesen nun errechnet, wird im nächsten Teil der Anleitung genauer beschrieben und mit einem Beispiel hinterlegt.

Erklärung und Beispielrechnung dieses Postens der Lohnabrechnung

  • Wenn Sie Ihre Lohnabrechnung genauer ansehen, wird Ihnen auffallen, dass Sie den SolZ immer unter der bereits abgeführten Lohnsteuer haben werden. Dies hat den Sinn, dass diese beiden Werte im direkten Verhältnis zueinander stehen. Der Solidaritätszuschlag orientiert sich an der abgeführten Lohnsteuer.
  • Das bedeutet, dass der Solidaritätszuschlag immer 5,5 % von der abgeführten Lohnsteuer beträgt. Sie benötigen also die genaue Zahl der abzuführenden Lohnsteuer, um den SolZ berechnen zu können.
  • In einem Beispiel sieht das folgendermaßen aus: Wenn Sie 1000 Euro an Lohnsteuer an das Finanzamt entrichten müssen, kommen noch 5,5 % von 1000 als SolZ hinzu. In diesem Fall sind das dann 55 Euro, die Sie zusätzlich bezahlen müssen. Die Lohnsteuer ist abhängig vom Gehalt, das Sie verdient haben.
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