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Solarabsorber - Funktion & Einsatz

Ein Solarabsorber heizt Ihren Pool mit Solaranergie und sorgt auch an kühleren Tagen für angenehm temperierten Badespaß.

Bei größeren Pools bringt man die Solaranlage idealerweise auf dem Dach an.
Bei größeren Pools bringt man die Solaranlage idealerweise auf dem Dach an.

Solarabsorber als Poolheizungen

Wer einen Pool zuhause hat und auch an kälteren Tagen baden möchte, benötigt eine zuverlässige Beheizung. Solarabsorber können diesem Zweck dienen und das hauseigene Schwimmbad damit für die kühlen Tage wappnen. Da auch zwischen August und September kältere Tage vorkommen, machen Solarabsorber nicht nur im Frühjahr, sondern sogar im Hochsommer Sinn. Innerhalb weniger Tage bringen die Anlagen die Wassertemperatur auf die erwünschten Werte. 

Das System orientiert sich an der Technologie von konventionellen Solaranlagen und erwärmt das Wasser mit Sonnenenergie. Solarkollektoren sind für die Aufnahme der Strahlungsenergie zuständig. Ein Speicherteil speichert die so gesammelte Solarwärme und gibt sie bei Bedarf ans Wasser ab.

Die niedrigeren Temperaturen der Nacht gleichen die Heizungen sogar schon in wenigen Stunden aus. Da ein aufgeheizter Pool mehr Wasser verdunstet als ein ungeheizter, decken Sie das Wasser idealerweise mit einer isolierenden Solar- oder Luftpolsterabdeckung ab. Vorsicht bei Frost, denn Solarabsorber überstehen den Winter draußen nur, wenn Sie das System entleeren.

So sind die Poolheizungen aufgebaut

Meist ist das Herzstück der Heizungen aus dunklen und UV-beständigen Kunststoffmatten aufgebaut. Diese Matten sind aus einzelnen Rohren gebaut, die einen Wasserkreislauf bilden. Der Rohrkreislauf ist mit Sammelrohren für das Poolwasser verbunden. Meist sitzt am unteren Ende das Sammelrohr für den Wasservorlauf. Das Sammelrohr für den Wasserrücklauf sitzt in der Regel am oberen Ende.

Die meisten Solarabsorber können Sie über den schon bestehenden Poolfilter betreiben. Nur in Ausnahmefällen benötigen Sie eine unabhängige Pumpe. So kann eine eigenständige Pumpe für die Anlage zum Beispiel dann erforderlich sein, wenn sie auf einem äußerst hohen Dach sitzt.

Wie die Solarheizung für den Pool funktioniert

Das System von Solarabsorbern ist relativ simpel: Die Sonnenkollektoren des Absorbersystems speichern Sonnenenergie. Eine Pumpe pumpt das Wasser aus dem Pool in die Rohre der Heizung. In den Solarabsorbermatten gibt das System die gespeicherte Wärme der Sonne schließlich an das Wasser in den Rohren ab. Sobald das Wasser erwärmt ist, fließt es aus der Heizung zurück in den Pool. 

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© Sima Moussavian

Dieses Prinzip ist bei allen Solarabsorbern gleich. Allerdings unterscheiden sich die Produkte in aber einigen entscheidenden Details. Damit können Sie nicht jede beliebige Solarheizung für jede Art Pool verwenden.

    Die richtige Solaranlage für den Pool

    Für kleine Pools genügen als Heizung Solaranlagen, die Sie neben dem Pool auf der Erde oder auf einem Gestell montieren. Manche der Absorber sind für Sandfilteranlagen ausgelegt, andere für die Kartuschenfilter. Beachten Sie unbedingt den maximalen Betriebsdruck und die maximale Pumpenleistung, die der Solarabsorber verträgt.

    Für größere Pools eignet sich ein Absorber auf dem Dach des Hauses besser. In dem Fall müssen Sie vorher prüfen, ob Ihre Pumpe über eine ausreichende Förderhöhe verfügt. Nicht jede Pumpe kann das Wasser nämlich bis aufs Dach pumpen. Die Wegstrecke zwischen dem Dach und dem Pool sollte nicht zu groß sein. Besonders bei kühler Witterung würde das Wasser sonst wieder abkühlen, bevor es im Pool landet.

    Bei oberirdischen Becken, wie den beliebten Quick-Up-Pools sollte die Absorberfläche genauso große sein, wie die Beckenoberfläche. Die Oberfläche eines runden Beckens können Sie nach der Formel Durchmesser mal 3,14 berechnen. Bei Becken im Erdreich genügt es dagegen, wenn es die Oberfläche der Anlage auf rund 60 Prozent der Pooloberfläche bringt.

    Gute Solarheizungen für den Pool lohnen sich

    Wer die Solarabsorber zur Poolbeheizung unter Berücksichtigung seiner Poolform auswählt, kennt schon bald keine kalten Tage mehr. Schon die Großmutter sagte, man solle nur in Monaten ohne "r" ins Wasser hüpfen. Die Solarheizung für das Poolwasser widerlegt diese alte Weisheit in kürzester Zeit.

    Wenn Sie bereits eine konventionelle Solaranlage auf dem Dach haben, verwenden Sie zur Poolbeheizung statt Absorbern aber lieber Wärmepumpen. Sie lassen sich mit einem bereits vorhandenen System in der Regel problemlos kombinieren. Die Investition in eine der beiden Heizungen lohnt sich schon deshalb, weil sie den Wert Ihres Pooles deutlich steigert.

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