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Softwarearten - ein Einblick in die Arten und deren Verwendung

Das Leben ist ohne Computer nicht mehr vorstellbar. So gibt es für jeden nur denkbaren Bereich spezielle Softwarearten, die uns das Leben erleichtern (sollen). Grundsätzlich kann man Computerprogramme in vier Hauptkategorien einteilen und innerhalb dieser Kategorien nach Anwendungsbereichen sortieren.

Für jede Tätigkeit gibt es spezielle Software.
Für jede Tätigkeit gibt es spezielle Software.

Programme lassen sich in drei Softwarearten unterteilen

  • Jeder Computer benötigt ein Betriebssystem. Diese sogenannte Systemsoftware ist Voraussetzung, damit überhaupt am PC gearbeitet werden kann. Die am meisten verbreiteten Betriebssysteme sind Microsoft Windows, Mac (Apple) OS und Linux mit all seinen Unterformen.
  • Nun kommt es darauf an, wofür Sie den Computer benötigen. Für Ihre Arbeit benötigen Sie hauptsächlich die zweite Gruppe der Softwarearten, nämlich die Anwendersoftware. Führen Sie hauptsächlich Bürotätigkeiten aus, dann werden Sie in erster Linie mit Office-Anwendungen arbeiten. Dazu gehören Schreibprogramme wie Microsoft Word oder Openoffice Writer sowie Tabellenkalkulationsprogramme.
  • Die dritte große Gruppe besteht aus Hilfsprogrammen. Diese sogenannten Tools bringen Ihren PC auf Vordermann. Zum Beispiel sortieren sie Datenmüll aus, organisieren Festplattenbereiche und schützen Sie vor Viren. Ein Virenschutzprogramm sollte für jeden selbstverständlich sein, der im Internet surft.

Weitere anwendungsspezifische Softwaregruppen

  • Um das Internet nutzen zu können, benötigen Sie Softwarearten, die mit Ihrer Onlineverbindung arbeiten. Dazu zählen ein Browser (Mozilla Firefox, Internet Explorer etc.) und eine E-Mail-Software (Mozilla Thunderbird, Outlook usw.).
  • Der grafische Bereich benötigt Illustrations-, Bildbearbeitungs- und Layoutprogramme. Die Schlachtschiffe Photoshop, Illustrator und InDesign von Adobe sind zwar die teuerste Lösung, bieten dafür jedoch den größten Funktionsumfang und sind bei Profis der Standard.
  • Wer Internetseiten erstellt, benötigt auch dafür eine spezielle Software, wenn er nicht den HTML-Code von Hand in einen Editor schreiben möchte. Dieser Bereich überschneidet sich mit dem grafischen Bereich, denn für das Internet werden immer auch Fotos und Illustrationen benötigt.
  • Eine weitere Kategorie der Softwarearten sind Musikbearbeitungsprogramme. Damit können Sie MP3-Dateien bearbeiten wie zum Beispiel Übergänge zwischen Songs schaffen oder auch eigene Musik aufnehmen, als MP3 exportieren und/oder eine CD davon brennen. Auch für die Videobearbeitung gibt es einige Programme. Bild und Ton werden im Computerzeitalter nahezu ausschließlich am Computer bearbeitet.

Zu allen genannten Softwarearten gibt es Freeware-Alternativen, die also kostenlos übers Internet erhältlich sind, oder sehr kostengünstige Lösungen. Bedenken Sie jedoch: Sobald Sie die Programme beruflich nutzen, sollten Sie auf die professionellen Lösungen setzen, da Sie damit meist besser und schneller arbeiten können. Zu manchen Programmen gibt es auch Studentenversionen, die einen Bruchteil des regulären Preises kosten. Dafür müssen Sie nachweisen, dass Sie Schüler des betreffenden Anwenderbereichs, an einer Universität eingeschrieben oder aus anderen Gründen berechtigt sind, solche Versionen zu erwerben.

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