So zieht Ihr Hund nicht mehr an der Leine

Wenn der Hund an der Leine zieht, ist konsequente Erziehung gefragt. Wenn der Hund an der Leine zieht, ist konsequente Erziehung gefragt.
Was gibt es schöneres als einen Hund, der nicht an der Leine zieht. Um ihm das Ziehen nicht versehentlich anzugewöhnen, sollte man so früh wie möglich in der Hundeerziehung mit Übungen zur Leinenführigkeit beginnen.
Frauke Itzerott
30.06.2010 Frauke Itzerott
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • eine handelsübliche Hundeleine
  • ein Hundehalsband
  • viel Durchhaltevermögen und Konsequenz
  1. Das wichtigste ist, den Hund niemals an der Leine ziehen zu lassen und diesem Zerren dann nachzugeben, egal ob Duftmarke, ein anderer Hund oder ein anderer Mensch die Ablenkung verursachen. Schließlich ist der Hund an der Leine, damit er nicht jeder kleinen Ablenkung hinterher geht. Sobald er einmal mit dem Ziehen Erfolg gehabt hat und den Menschen zu seinem Ziel gezogen hat, wird er dies immer wieder versuchen. 

  2. Wenn Sie den Hund nun angeleint haben und dieser zieht in eine andere Richtung als Sie zu gehen wünschen, dann bleiben Sie einfach stehen und ignorieren den Hund.

  3. Irgendwann wird der Hund sich Ihnen wieder zuwenden und dafür wird er dann gelobt. Wichtig ist, dass das Lob zur richtigen Zeit und sofort erfolgt, da der Hund sonst seine Handlung und das Lob nicht mehr zusammen bringen kann. Das Lob kann in Form einer verbalen Bestätigung („Fein.“ oder „Prima, hast du gut gemacht.“ oder Ähnliches) oder durch ein Leckerchen erfolgen. Das ist ganz egal, Hauptsache richtiges Handeln des Hundes und angenehme Verstärkung von Seiten des Menschen werden verknüpft. Anschließend kann man den Spaziergang fortsetzen. Geht der Hund über eine längere Strecke an der lockeren Leine, wird er gelobt.

  4. Es wird allerdings einige Zeit in Anspruch nehmen bis der Hund zuverlässig an der Leine geht. Wichtig ist, dass die Übung konsequent durchgehalten wird, dann wird sie früher oder später auch zum Erfolg führen.

  5. Schließlich kann man den Gang an der lockeren Leine noch mit einem Kommando, wie z. B. „Langsam!“ verbinden, so dass der Hund, nachdem er den Zusammenhang verstanden hat (nicht das Lob vergessen!), auf das Kommando hin ruhig an der lockeren Leine gehen wird.

Diese Anleitung
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  • Izzy | 17.11.2011, 17:34

    Guter Rat, nur stehen bleiben hat bei meinem allerdings nicht geholfen, ich bin dazu übergegangen in die entgegengesetzte Richtung zu gehen sobald er an der Leine gezogen hat und siehe da: es funktioniert ^^

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