So wählen Sie das richtige Make-up für die Arbeit aus

Meiden Sie grelle Farben, dann ist es nicht schwer, das richtige Make-up für die Arbeit auszuwählen. Meiden Sie grelle Farben, dann ist es nicht schwer, das richtige Make-up für die Arbeit auszuwählen.
Gerade im Arbeitsleben steht in erster Linie Leistungsbereitschaft, Kompetenz und Verlässlichkeit im Vordergrund und nicht ein perfekt geschminktes Beauty-Gesicht. Dennoch ist ein tadelloses und seriös wirkendes Aussehen unerlässlich. Als Frau möchte man zugleich einen fachkundigen, einsatzbereiten Eindruck vermitteln und eine gepflegte, stilsichere Optik vorweisen. Für die Arbeit ist es empfehlenswert, ein dezentes Make-up aufzulegen, das sich den jeweiligen äußeren Umständen des Arbeitsalltags anpasst, ohne auffallende Farbtöne auskommt und Ihrem Teint Ebenmäßigkeit verleiht.
Agnes Nießler
08.07.2010 Agnes Nießler
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • Gesichts-Make-up
  • Concealer
  • Puder
  • Lidschatten
  • Kajal
  • Wimperntusche
  • evtl. Lippenstift
  • evtl. Rouge
  1. In der Früh vor Arbeitsbeginn mahnt die Uhr zur Eile und es bleibt nur Zeit für das Nötigste. Ein aufwändiges Make-up würde den zeitlichen Rahmen des morgendlichen Countdowns sprengen. Verzichten Sie daher auf zeitraubende Raffinessen wie flüssigen Eyeliner, Lippenkonturenstift, Bronze-Puder (das bei hastigem Auftragen unschöne Flecken im Gesicht hinterlässt) oder die Verwendung einer Wimpernzange.
  2. Wählen Sie ein Gesichts-Make-up aus, das sowohl Ihrem Hauttyp entspricht, als auch optimal mit Ihrem Hautton übereinstimmt. Wenn Sie Probleme haben, eine für Sie passende Farbnuance zu finden (indem Sie verschiedene Farbtöne auf Ihrem Hals oder Kinn testen), kaufen Sie am besten zwei Farbtöne und mischen Sie diese. In diesem Fall zahlt es sich aus, etwas mehr Geld zu investieren. Frauen mit einem eher hellbraun-gelblichen Teint sollten keine rosa-stichigen Farbnuancen (wie z.B. „Rose Beige“ oder „Rosy Ivory“) verwenden.
  3. Bevor Sie das Make-up auftragen, ist es ratsam, dunkle Augenringe und Hautunreinheiten oder Fältchen mit einem Abdeckstift oder Concealer zu kaschieren. Im Anschluss daran beginnen Sie mit dem Auftragen Ihres ausgewählten Gesichts-Make-up’s. Um einen natürlichen Look zu erzielen, verwenden Sie am besten ein Schwämmchen und nehmen nur eine geringe Portion Make-up. Sofern Sie nahezu einen „Porzellan-Teint“ haben, können Sie natürlich auf ein flächendeckendes Make-up verzichten: Es genügt, entweder nur einen flüssigen Concealer zu benützen oder das Gesichts-Make-up partiell aufzutragen, d.h. an Stirn, Nase und Kinn.
  4. Danach ist es von Vorteil, Ihr aufgetragenes Make-up bzw. Ihren Concealer mit einem Puder zu fixieren, was Ihnen einen matten und ebenmäßigen Teint verleiht. Sie können ein loses Puder (z.B. „Loose Powder“ von „Jade Maybelline“) oder ein Kompakt-Puder (z.B. „Ideal Finish Puder“ von „Nivea“) verwenden. Wenn Sie Mischhaut oder ölige Haut haben, sollten Sie ein Puder wählen, das „nicht komedogen“ ist bzw. keinerlei Öle enthält, damit es Ihre Poren nicht verstopft. Um die Haltbarkeit Ihres Make-up’s besonders zu verlängern, können Sie ein spezielles transparentes Fixierpuder auftragen, das Ihr Gesichts-Make-up wisch-, wasser- und schwitzfest macht und zugleich Ihren gewählten Farbton nicht verändert (z.B. das „Fixier-Puder“ von „Dermablend“ – nur erhältlich in Apotheken).
  5. Das richtige Augen-Make-up für die Arbeit erfordert ebenfalls etwas Fingerspitzengefühl: Wählen Sie für Ihren Lidschatten einen sanften, zurückhaltenden Farbton wie Hellbeige, Sand, Hellbraun oder ein leichtes Grau. Intensive Töne (wie z.B. pink, blau oder grün) sind im Arbeitsalltag fehl am Platz! Tragen Sie den Lidschatten dünn und mit einem trockenen Applikator auf Ihrem beweglichen Oberlid auf. Bei ausreichender Zeit können Sie einen Tupfer hellen (z.B. creme-weißen oder hellbeigen) Lidschatten in Ihre Augeninnenwinkel setzen und/oder weißen Kajal in Ihrem inneren Unterlid direkt am Wimpernkranz auftragen (sofern Sie keine Kontaktlinsenträgerin sind), diese Techniken öffnen optisch Ihren Blick und vergrößern Ihre Augen. Selbstverständlich ist ein Lidschatten kein "Muss", Sie können z.B. nur einen Kajal und/oder Wimperntusche verwenden.
  6. Wenn Sie es gewohnt sind, grundsätzlich Ihre Augen mit dunklem Kajal zu betonen, ist es vorteilhaft, für die Arbeit keinen schwarzen, sondern einen dunkelbraunen (und möglichst wasserfesten) Kajal zu verwenden. Tragen Sie den Kajal allerdings nicht zu dick auf und ziehen Sie die Linie nicht über den äußeren Augenwinkel hinaus, „Smokey Eyes“ sind für den Arbeitsalltag unpassend.
  7. Tuschen Sie nach Belieben Ihre Wimpern mit dunkelbrauner oder schwarzer Mascara. Voluminöse Wimpern wirken in der Arbeit zu dick aufgetragen, d.h. eine Schicht Wimperntusche genügt. Diese sollte möglichst auch wasserfest sein, um ein Verlaufen während des langen Arbeitstages zu verhindern.
  8. Wenn Sie auf Lippenstift nicht gänzlich verzichten möchten, sollten Sie auch hier eine unkomplizierte, helle Farbe wählen, z.B. diverse „Nude-Töne“ der gängigen Kosmetik-Marken oder einen Farbton, der sich fast mit Ihrem natürlichen Lippenton deckt. Abgesehen vom jeweiligen Farbton: Matte Lippenstiftfarben wirken zurückhaltender als glänzende. Daher ist auch ein auffallender, irisierender Lipgloss mit „Wet-Effekt“ für die Arbeit unangebracht.
  9. Zum Schluss können Sie – sofern Sie möchten – einen Hauch(!) von Rouge auf Ihre Wangen auflegen, der Ihnen einen lebendigen, natürlich-rosigen Teint verleiht. Der Vorher-Nachher-Effekt ist gerade dann beachtlich, wenn Sie eine kurze, schlechte Nacht hinter sich hatten und alles andere als frisch und erholt aussehen. Seien Sie jedoch sparsam bei jeder Sorte von Rouge: Mit einer auffälligen „Kriegsbemalung“ ziehen Sie ungewollt alle Blicke auf sich. Auch hier gilt: Weniger ist mehr.
Diese Anleitung
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  • Julia | 10.07.2010, 11:29

    Gerade für die Arbeit eignen sich langanhaltende Lippenstifte in natürlichen Tönen hervorragend, da sie nicht nach dem ersten Kaffee bereits wieder verschwunden sind. Hier gibt es mittlerweile auch schöne Konsistenzen, die die Lippen nicht austrocknen (z.B. von Clinique).

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