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So sammeln Sie fürs Putzen Motivation

So sammeln Sie fürs Putzen Motivation2:18
Video von Bianca Koring2:18

Während das regelmäßige Putzen für viele eine Selbstverständlichkeit ist, stellt es für manche den Albtraum schlechthin dar. Am Einsatz des Staubtuchs, Putzeimers und Schrubbers führt jedoch kein Weg vorbei, wenn man seine eigenen vier Wände nicht zu einer verschmutzten „Räuberhöhle“ verkommen lassen möchte. Wer gerne um Allzweckreiniger und Politur einen Bogen macht und beim Gedanken an das Surren des Staubsaugers eine Gänsehaut bekommt, muss sich selbst überlisten: Mit einem gerüttelten Maß an gesammelter Motivation schlagen Sie Ihrer Putzaversion ein Schnippchen. Behalten Sie das Ziel vor Augen und „belohnen“ Sie sich für Ihre Mühe. Richtig motiviert bewältigen Sie den Hausputz mit Bravour.

Frisch ans Werk - so können Sie ausreichend Motivation fürs Putzen sammeln

  • Machen Sie sich einen Putzplan und gehen Sie systematisch vor: Wenn Sie berufstätig sind, werden Sie am Abend müde und wenig motiviert sein. Planen Sie also nicht allzu viele Putzaktivitäten für Ihren Feierabend ein, aber seien Sie konsequent und beseitigen Sie zumindest jeden Tag den gröbsten Schmutz in Küche und Bad. Größere Putzarbeiten oder das wöchentliche Staubsaugen in allen Räumen können Sie auf den Sonntag verlegen.
  • Auch wenn Urlaubstage in erster Linie dem Entspannen vorbehalten sind, bleibt Ihnen bei mehreren freien Tagen ausreichend Zeit, um überfällige oder „vergessene“ Putzarbeiten in Angriff zu nehmen. Zudem gibt es in jedem Haushalt Stellen, die nicht die erste Priorität in Sachen Putzen haben oder nur in größeren Abständen auf Vordermann gebracht werden müssen. Also lassen Sie Ihr Plus an Zeit im Urlaub nicht ungenutzt und „konfrontieren“ Sie jene Flächen und Gegenstände mit dem Putzlappen und Staubtuch, die Sie bisher mangels Zeit oder Lust vernachlässigten (dazu zählen z.B. hohe Schränke, Türrahmen, Vitrinen, Fenster, Balkon usw.). Denken Sie vorausschauend, das bringt Ihnen die nötige Motivation ein: Sobald Sie wieder arbeiten, haben Sie noch weniger Zeit, um aufgeschobenen Hausputz zu erledigen. Sie werden sich besser fühlen, wenn Sie nach dem Urlaub Ihren Berufsalltag mit einem reinen „Putzgewissen“ starten.
  • Viele Putzarbeiten werden zeitlich überschätzt. Schauen Sie einmal bewusst auf die Uhr, wie lange Sie für das Wischen der Oberflächen im Bad oder für das Staubsaugen benötigen. Es wird weniger Zeit als vermutet in Anspruch nehmen. Das liefert Ihnen die nötige Motivation für den nächsten „Highspeed-Einsatz“ von Putztuch und Co.
  • Nutzen Sie jeden Regentag, an dem Sie sich langweilen oder Gefahr laufen, in eine passive „ich-mag-mich-selbst-nicht-Stimmung“ zu verfallen: Schwingen Sie sich vom Sofa und hellen Sie Ihr düsteres Gemüt auf, indem Sie sich putzenderweise betätigen. Aktivitäten dieser Art verleihen Ihnen den nötigen „Kick“, um aus Ihrem Laune-Tief zu gelangen.
  • Nehmen Sie sich nie zu viel vor bzw. überfordern Sie sich nicht: Ihre anfängliche Motivation verflüchtigt sich rasch, wenn Sie sich in einem Anfall von plötzlicher Putzlust durch das gesamte Haus arbeiten wollen. Sie werden auf halber Strecke aufgeben oder alles nur oberflächlich machen.
  • Zur Ablenkung und Motivation können Sie natürlich eine gute Musik einlegen oder eine interessante Radiosendung anhören. Das Einschalten des Fernsehers ist allerdings kontraproduktiv.

Nach der Reinigung von Fenstern, Sofa und Co. belohnen Sie sich

  • Während Sie intensiv putzen, verbrauchen Sie viele Kalorien und können sich danach ohne ein schlechtes Gewissen etwas Feines zum Essen gönnen. Vernaschen Sie das Objekt Ihrer Begierde allerdings erst nach erfolgreich beendeter Putztour. Der Gedanke an den köstlichen Geschmack, der auf Sie wartet, wird Sie garantiert motivieren.
  • Eine weitere Motivationstaktik: „Belohnen“ Sie sich selbst, wenn Sie z.B. einen halben Tag lang eine wahre (Putz)Meisterleistung vollbracht haben: Gehen Sie online shoppen oder kaufen Sie sich in der Stadt jenes Paar „Liebe-auf-den-ersten-Blick-Schuhe“, das Sie eigentlich gar nicht brauchen, aber trotzdem unbedingt haben müssen.
  • Ein weiteres motivierendes Argument pro house-cleaning: Nachlässigkeit im Putzen bedeutet automatisch mangelnde Hygiene. Keiner, der zur Sorte „Otto-normal-Wohner“ gehört, kann behaupten, dass er sich in seinem eigenen „Dreck“ und einem wachsenden Nährboden für Bakterien wohlfühlt.
  • Regelmäßiges Reinigen dient auch zur Werterhaltung Ihrer Einrichtung: Ihr Parkett- oder Laminatboden muss in Schuss gehalten werden, ebenso Ihre Sanitärmöbel. Darüber hinaus wirkt ein gesäubertes Zimmer ganz anders: Schöner, gemütlicher, mit neu gewonnenem Home-sweet-home-Gefühl.
  • Eine weitere Motivation, damit Sie ohne Aufschub zum Staubtuch und Schrubber greifen: Gerade am Wochenende ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass unerwartet Gäste vor Ihrer Türe stehen  - ganz zu schweigen von der angekündigten Stippvisite der Schwiegereltern. Wenn Ihre Wohnung für den Besuch in Punkto Sauberkeit gewappnet ist, können Sie ihm entspannt - und auch mit gewissem Stolz - die Tür öffnen.
  • Eine von Ihnen erbrachte Putzleistung verleiht Ihnen Auftrieb und Selbstbestätigung: Sie haben sich selbst bewiesen, dass Sie dazu in der Lage sind, auch wenn es Ihnen schwer gefallen ist. Dieses „Triumphgefühl“ ist der nächste Schub Motivation für kommende Putzeinsätze.

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