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So nehmen Sie in Ihrer Bewerbung Bezug auf ein vorangegangenes Telefonat

Der Weg zum Wunschberuf führt nicht an einer aussagekräftigen Bewerbung vorbei. In großen Unternehmen (aber auch in kleineren Institutionen, deren Branchen von einem Überangebot an Bewerbern betroffen sind) stapeln sich regelmäßig Bewerbungsunterlagen potenzieller Kandidaten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie einen Weg finden, sich aus dieser Masse positiv hervorzuheben. Der Verweis im Anschreiben auf einen persönlichen Kontakt - den Sie durch ein vorangegangenes Telefonat ermittelt haben - sowie ein erstes telefonisches Gespräch, kann oftmals der ausschlaggebende Punkt für eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch sein.

Oftmals verhilft Ihnen ein erstes Telefonat mit dem potenziellen Arbeitgeber zum begehrten Job.
Oftmals verhilft Ihnen ein erstes Telefonat mit dem potenziellen Arbeitgeber zum begehrten Job.

Was Sie benötigen:

  • Telefon
  • Ruhe

Vor dem Telefonat

  • Bevor Sie zum Telefonhörer greifen, sollten Sie sich gründlich vorbereiten und überlegen, welche Fragen sinnvoll sind, um Sie als engagierten Bewerber herauszustellen. Vermeiden Sie unbedingt Fragen, deren Beantwortung in der Stellenausschreibung oder der firmeneigenen Homepage zu finden sind. Ebenfalls negativ bewerten wird der Personalverantwortliche eine bloße Interessensbekundung Ihrerseits an der Stelle.
  • Vor allem bei Initiativbewerbungen ist ein Telefonat unerlässlich. Nur so finden Sie heraus, ob Ihre Arbeitskraft in dem Unternehmen eingesetzt werden kann und an wen Sie die Bewerbungsunterlagen richten müssen. Denn nichts ist schlimmer für einen Personalverantwortlichen, als unerwünschte Bewerbungen zu erhalten, die keinerlei Vorbereitung oder Konzept erkennen lassen.
  • Ein erster unverfänglicher Einstieg für ein Telefonat ist das Einholen von Informationen zu dem von Ihnen angestrebten potenziellen Arbeitgeber. Lassen Sie sich Informationsmaterialien (Imagebroschüren, Mitarbeiterzeitungen, Presseunterlagen usw.) – sofern diese Informationen nicht auf der firmeneigenen Homepage zu finden sind – per Post zuschicken. Auf diese Weise haben Sie einen ersten Kontakt zum Unternehmen hergestellt und Ihre Daten sind im weiteren Bewerbungsverlauf bereits präsent.
  • Versuchen Sie vor dem Versand Ihrer Bewerbungsunterlagen den betreffenden Verantwortlichen (Personaler, Geschäftsführer, Leiter etc.) anzurufen (natürlich erst nach gründlicher Recherche und Vorbereitung). So können Sie sich in Ihrem Anschreiben auf dieses Telefonat beziehen und verleihen Ihrer Bewerbung eine individuelle Note (basierend auf Ihrem telefonischem Einsatz). Sollte es Ihnen nicht gelingen, den Verantwortlichen persönlich zu sprechen, können Sie sich selbstverständlich im Anschreiben auf den Namen Ihres alternativen Gesprächspartners beziehen (meist Sekretär/Sekretärin oder Assistent/Assistentin). Denn auch hierdurch wecken Sie das Interesse des Verantwortlichen, der vermutlich nach Eingang Ihrer Bewerbung Erkundigungen über Sie bei dem von Ihnen angegebenen Gesprächspartner einholen wird.

Beispielformulierungen für die Bezugnahme 

  • Sie könnten den einleitenden Satz Ihres Anschreibens folgendermaßen formulieren: „Vielen Dank für das sehr informative Telefongespräch vom 15. Januar 2010. Wie mit Ihnen abgesprochen, schicke ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen für die Stelle des/der XY.“
  • „Vielen Dank für das ausführliche Telefonat vom 15. Januar 2010. Wie mit Ihnen verabredet, schicke ich Ihnen meine Unterlagen zu.“
  • „Vielen Dank für den ersten telefonischen Abgleich meines Bewerberprofils. Wie wir bereits besprochen haben, verfüge ich über XY-Qualifikationen.“
  • „Vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Bewerbung. Wie telefonisch besprochen schicke ich Ihnen meine Unterlagen.“
  • „Vielen Dank für das nette Gespräch vom 15. Januar 2010. Anbei schicke ich Ihnen, wie telefonisch besprochen, die Informationen zu meiner Person."
  • Wenn Sie mit dem Sekretär/der Sekretärin des Verantwortlichen telefoniert haben, kann Ihre Formulierung wie folgt aussehen: „Bezugnehmend auf das Telefonat mit Herrn/Frau XY vom 15. August 2010, schicke ich Ihnen meine Bewerbungsunterlagen zu.“
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