- 05.07.2010 Ornella Köstler
- Knoblauch
- Milch
- Kaugummi
- Tee
- Ingwer, Petersilie
- Chlorophyllkapseln
- Wenn Sie selbst kochen, achten sie darauf, dass sie frischen Knoblauch zur Zubereitung Ihrer Speisen verwenden.
- Pressen Sie den Knoblauch zunächst mit dem Messer platt, da auf diese Weise Enzyme freigesetzt werden die unter anderem zur Bildung des Allicin beitragen.
- Nutzen sie nun den Knoblauchgeruch geschickt, indem Sie ihn in der Pfanne anbraten, etwa für eine Tomatensoße oder Spaghetti Aglio.
- Entfernen Sie nach dem Anbraten den Knoblauch aus der Pfanne. So können sie das Aroma des Knoblauchs und seine gesunde Wirkung nutzen und den lästigen Mundgeruch umgehen. Auf diese Weise müssen Sie auf keines der köstlichen Gerichte, wie beispielsweise Tsatsiki, verzichten.
Sollten Sie die Zubereitung des Knoblauchs nicht in der Hand haben:
- Eine Möglichkeit sich kurzweilig Abhilfe zu schaffen, ist ein Glas Milch zu trinken. Dieses neutralisiert zumindest vorübergehend den Knoblauchgeruch.
- Wer diesen gerade zur Hand hat, kann sich auch durch Kaugummi behelfen. Das Kaugummikauen regt die Speichelproduktion an und wirkt so ebenfalls zeitweilig neutralisierend.
- Ähnliche Effekte kann man mit Teetrinken oder Petersilie- bzw. Ingwerkauen erzielen.
Jedoch können alle diese Hausmittel nicht dauerhaft wirksam sein, da das Allicin in den Blutkreislauf gelangt und so nicht nur über die Atemluft abgesondert wird, sondern auch über die Hautporen. Die einzig nachweisbar hilfreiche Methode gegen Knoblauchgeruch sind Chlorophyllkapseln aus der Apotheke. Doch wer diese nicht zur Hand hat und trotzdem Heißhunger auf Tsatsiki hat, der sucht sich am besten einen Leidensgenossen, denn: Geteiltes Leid ist halbes Leid!