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So können Sie Ihre Durchblutung fördern

Bei einer Durchblutungsstörung werden die betroffenen Körperpartien mit zu wenig Blut versorgt. Die Ursache liegt meist in einer Verengung der Arterien, sind die Aterienalso der Blutgefäße, die das sauerstoffreiche Blut vom Herzen in die Organe und Extremitäten transportieren. Dem Patienten fallen dann z.B. kalte und blasse Füße oder auch Gefühlsstörungen auf. Sollte die Halsschlagader betroffen sein, kann es auch zu Sehstörungen oder auch schlimmstenfalls zu einem Schlaganfall kommen. Es gibt verschiedene Punkte, die man beachten sollte um solchen Durchblutungsstörungen vorzubeugen.

Bewegung und Gymnastik fördern die Durchblutung.
Bewegung und Gymnastik fördern die Durchblutung.

Ursachen für eine schlechte Durchblutung sind Rauchen, ein zu hoher Blutdruck, erhöhte Cholesterin- und Blutfettwerte, Diabetes mellitus und Übergewicht. All diese Faktoren begünstigen die sogenannte Arteriosklerose, d.h. die Wand Ihrer Gefäße wird geschädigt, es lagern sich Cholesterin und Blutfette ab, somit entstehen Plaques, die Ihre Arterien mehr und mehr einengen. Das Gewebe hinter den Engstellen wird nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt. Zu einer akuten Verschlechterung kann es kommen, wenn ein Plaque plötzlich einreißt Es bildet sich ein Blutgerinnsel und verschließt somit auf einen Schlag das gesamte Gefäß. Das dahinterliegende Gewebe erhält keinen Sauerstoff mehr und stirbt ab, wenn nicht durch schnelles Eingreifen das Gefäß wieder durchlässig gemacht wird.

Um Ihre Durchblutung dauerhaft zu fördern, können Sie unterstützend Folgendes tun:

  1. Wechselduschen regen den Stoffwechsel an und fördern somit die Durchblutung. Sie könnten auch in die Sauna gehen, da warme Bäder auch durchblutungsfördernd sind.
  2. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ebenfalls sehr wichtig.
  3. Bewegen Sie sich regelmäßig. Sie sollten eine Sportart konsequent verfolgen. Aber auch im Alltag könnten Sie z.B. anstatt den Aufzug in der Arbeit zu nutzen, einfach in den 3. Stock laufen. Wenn Ihre Kollegin nebenan sitzt, dann rufen Sie sie nicht an, sondern laufen diese wenigen Schritte.

Vorbeugen ist die beste Maßnahme um die Durchblutung zu fördern

  1. Am wichtigsten ist es die oben genannten Ursachen für die Entwicklung einer Durchblutungsstörung so gut es geht zu minimieren! Hören sie mit dem Rauchen auf, stellen Sie Ihre Ernährung um und treiben Sie Sport. Reduzieren Sie Ihr Körpergewicht – dies hilft auch gleichzeitig Diabetes mellitus und Bluthochdruck vorzubeugen.
  2. Lassen Sie Ihre Blut- sowie Blutdruckwerte regelmäßig beim Arzt kontrollieren (ca. 1x im Jahr).
  3. Senken Sie die Cholesterinzufuhr. Das heißt nicht, dass Sie ganz auf Eiweiß und Fleisch verzichten sollen, sondern dass Sie es im angemessenen Maße essen sollen. Tauschen Sie tierische Fette (Butter) gegen unbehandelte Pflanzenöle (Oliven-, Raps-, Leinöl) ein.
  4. Sollten Sie Diabetiker sein, versuchen Sie mit Diät, körperlicher Bewegung und mit medikamentöser Unterstützung Ihren Blutzuckerspiegel im Normbereich zu halten. Ihr Arzt oder Diätberater wird Ihnen unterstützend und helfend zur Seite stehen.
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