Wir kommen fast täglich mit Schimmel in Berührung, aber was tun, wenn der Schimmel unserer Gesundheit schadet? Wie Sie gegen Schimmel an den Wänden vorgehen erfahren Sie hier.
- 24.01.2011 Sarah Weidner
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
Was tun gegen Schimmel an den Wänden?
- Schimmel an den Wänden entsteht durch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Dies kann durch Fehler im Mauerwerk aber auch durch ein falsches Heizverhalten passieren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie bei Schimmelbefall Ihr Wohnverhalten von Grund auf ändern.
- Stoßlüften Sie ca. drei Mal täglich, sodass die Luft in den Räumen komplett ausgetauscht wird. Öffnen Sie die Fenster ganz - eine Kippstellung macht hier wenig Sinn. Beheizen Sie auch Ihre Räume auf etwa 20 °C und halten Sie dabei die Türen zwischen den einzelnen Räumen geschlossen. Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen können Sie ganz einfach selbst mithilfe eines Hygrometers messen. Stellen Sie Möbelstücke nie direkt an Wände, sodass die Luft dahinter noch zirkulieren kann.
- Je nach Ausprägung des Schimmelbefalls sollten Sie unterschiedlich vorgehen. Ist der Schimmelbefall an den Wänden sehr hoch, sollten Sie schnellstmöglich einen Fachmann zurate ziehen. Hier heißt es also: Finger weg! Bedenken Sie, dass Schimmel Ihre Gesundheit gefährden kann.
- Gegen den minimalen Schimmel an den Wänden können Sie selbst vorgehen. Dabei ist es jedoch wichtig, dass Sie sich ausreichend schützen. Tragen Sie Gummihandschuhe und eine Atemmaske, die Sie nach dem Kontakt mit dem Schimmel entsorgen können. Putzen Sie mit einem Lappen und einem speziellen Schimmelspray über die betroffene Fläche, bis der Schimmel verschwunden ist. Statt des giftigen Schimmelsprays können Sie auch Essigessenz verwenden.
- Entsorgen Sie den Putzlappen umgehend und lüften Sie den Raum. Ihre Kleidung sollte nun separat gewaschen werden, denn die Schimmelsporen haben sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in ihr festgesetzt. Duschen Sie sich außerdem nach der Schimmelbekämpfung gründlich.