- 19.07.2011 Stephanie Berngehrer
- digitales Fieberthermometer
Regelmäßiges Fiebermessen ist wichtig, um zu kontrollieren, ob eine Besserung eintritt oder sich der Zustand verschlechtert. Auch bei einem Arztbesuch ist es von Vorteil, Angaben über den Verlauf des Fiebers machen zu können. Am besten messen Sie mit einem digitalen Fieberthermometer.
Wie Fiebermessen im Mund funktioniert
Direkt vor dem Fiebermessen sollten Sie nichts Kaltes oder Warmes gegessen oder getrunken haben, um das Ergebnis nicht zu verfälschen.
- Schalten Sie nun das Thermometer ein und schieben sich die Testspitze unter die Zunge. Die Messung beginnt sofort. Schließen Sie den Mund und lassen ihn während der gesamten Zeit geschlossen. Sobald die Messung im Mund beendet ist, ertönt ein akustisches Geräusch.
- Nehmen Sie nun das Fieberthermometer aus dem Mund und schauen sich Ihr Ergebnis an. Am besten notieren Sie es sich, um eventuell später darauf zurückgreifen zu können.
- Bis 37,5°C ist die Normaltemperatur. Bis 38,5°C spricht man von Fieber und ab 39,5°C handelt es sich um hohes Fieber.
- Nach Benutzung des Thermometers sollten Sie dieses kurz unter warmem Wasser abwaschen, damit es für den nächsten Gebrauch bereit ist.
Bei Kindern sollte das Fiebermessen im Mund besser vermieden werden. Denn gerade bei kleinen Kindern besteht die Gefahr, dass sie auf das Thermometer beißen, oder den Mund nicht die ganze Zeit geschlossen halten. Dadurch verfälschen sich die Werte. Auch die Schnuller-Thermometer oder Stirn-/Ohrthermometer sind nicht gut geeignet. Die Werte sind zu ungenau. Die sicherste Methode bei Kindern ist die rektale Messung.
Bei lang anhaltendem Fieber, bei Temperaturen über 40°C oder wenn das Fieber nicht sinkt sollten Sie zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen.