- 18.02.2011 Heiko Müller
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Mit E10 sollen Autos umweltverträglicher werden
- Sie haben recht, es klingt widersprüchlich, dass ein Auto der Umwelt Gutes tun soll. Das ist ja so auch nicht ganz richtig formuliert.
- Sicherlich sind die Verbrennungsrückstände und Abgase, die Ihr Auto im Betrieb erzeugt auf jeden Fall weiterhin eine Belastung für die Umwelt und die Luft.
- Der Biosprit E10 sorgt aber dafür, dass durch die Zugabe von bis zu 10 Prozent Bio-Ethanol der Verbrauch an Erdöl bei der Benzinherstellung sinkt.
- Im Gegensatz zu Bio-Ethanol, das aus Getreide und Pflanzen hergestellt wird, ist Erdöl ein Rohstoff, der nicht erneuerbar ist, weshalb die Ressourcen weitestgehend sparsam eingesetzt werden müssen.
Verträgt Ihr Wagen den Biosprit?
Nicht jeder, der nun den Biosprit E10 benutzen möchte, kann das auch tun. Da jedes Motorenmodell spezifisch anders gebaut ist, müssen Sie erst in Erfahrung bringen, ob Ihr Auto den Kraftstoff auch verarbeiten kann.
- Laut Presse und zuständige Ministerien sind ca. 90 Prozent alle Marken tauglich, den Biosprit zu fahren.
- Sie können davon ausgehen, dass die 10%, welche untauglich sind, bei Fahrzeugen älteren Baujahres zu finden sind. Dies ist jedoch nicht zwingend richtig.
- Die einfachste und sicherste Methode zur Feststellung der Tauglichkeit ist eine Anfrage direkt beim Hersteller. Wo, wenn nicht direkt an der Quelle, können Sie sicherere Informationen erhalten, also dort, wo der Motor gebaut und entwickelt wurde?
- Sie können natürlich auch einen Vertragshändler befragen, der Autos Ihrer Marke verkauft. Auch dieser sollte eigentlich bestens darüber informiert sein, was seine Autos leisten und vertragen.
- Auch die großen Automobilklubs haben sich natürlich mit diesem Thema beschäftigt und bieten Listen der Automarken an, welche den Biosprit E10 vertragen. Informationen über das korrekte Tanken finden Sie z.B. beim ADAC.