So finden Sie die passenden Kontaktlinsen für Ihre Augen

Auch beim Einsetzen der Kontaktlinsen heißt es: Übung macht den Meister! Auch beim Einsetzen der Kontaktlinsen heißt es: Übung macht den Meister!
Auch wenn Sie Ihre Brille gerne tragen, in manchen Momenten wünschen Sie sich mehr Freiheit. Ob beim Sport oder einer abendlichen Verabredung, Kontaktlinsen sind praktisch und bieten Ihnen scharfe Sicht ohne lästigen Brillenrand. Probieren Sie es aus!
Felicitas Schmidt
28.06.2010 Felicitas Schmidt
Was Sie benötigen
  • Termin beim Augenarzt
  • Optiker
  • etwas Zeit
  • Als Brillenträger haben Sie sicherlich einen Augenarzt Ihres Vertrauens. Bevor Sie sich also für Kontaktlinsen entscheiden, vereinbaren Sie also einen Termin und lassen Ihre Augen untersuchen. Nicht in allen Fällen können Kontaktlinsen angepasst werden. Sie sollten lieber sicher gehen, dass Ihre Augen dafür geeignet sind.
  • Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Kontaktlinsen: harte und weiche Linsen. Wie der Name schon sagt, sind harte Kontaktlinsen formstabil, weiche dagegen passen sich dem Auge an und sind in ihrem Material flexibel. Beide Kontaktlinsenarten haben Vor- und Nachteile.

Vor- und Nachteile von harten Kontaktlinsen

  • Harte Kontaktlinsen sind eher bei sehr trockenen Augen oder Hornhautverkrümmung geeignet. Sie lassen mehr Sauerstoff an das Auge, weil sie zum einen kleiner sind als die weichen Kontaktlinsen und zum anderen aus einem anderen Material bestehen, nämlich Plexiglas, welches mehr Sauerstoff an das Auge durchlässt. Augenärzte raten aus diesen Gründen eher zu formstabilen Kontaktlinsen.
  • Außerdem sind harte Kontaktlinsen leichter zu reinigen als weiche. Die Nachteile jedoch sind, dass man die harten Kontaktlinsen zu Beginn erst einmal als Fremdkörper im Auge empfindet. Bis Sie sich an die harten Kontaktlinsen gewöhnt haben, können mehrere Wochen vergehen.
  • Sie werden die harten Kontaktlinsen nicht vom ersten Tag an über längere Zeit tragen können, sondern müssen sich langsam voran wagen. Von Tag zu Tag gewöhnt sich das Auge mehr an die harten Linsen, bis Sie sie kaum noch spüren.
  • Ein weiterer Minuspunkt ist, dass harte Kontaktlinsen leichter aus den Augen fallen können, als weiche. Das liegt daran, dass harte Linsen auf dem Auge "schwimmen" und bei plötzlichem Blinzeln oder Lidschluss schnell herausfallen können. Außerdem liegen sie preislich weit über den Kosten, die Sie für weiche Kontaktlinsen einplanen müssen. Dafür können Sie harte Kontaktlinsen ein bis zwei Jahre behalten.

Vor- und Nachteile von weichen Kontaktlinsen

  • Weiche Kontaktlinsen sind heutzutage so bequem im Tragekomfort, dass Sie sie so gut wie überhaupt nicht im Auge spüren. Weiche Linsen können Sie in der Regel vom ersten Tag an ohne Eingewöhungsphasen tragen. Allerdings sind weiche Kontaktlinsen nicht so sauerstoffdurchlässig wie harte.
  • Das Angebot der weichen Kontaktlinsen ist sehr breit. Es gibt weiche Linsen, die Sie für die Dauer von über einem Jahr verwenden können, Monats-, zwei Wochen- und Tageskontaktlinsen. Die Tageskontaklinsen bieten sich dann an, wenn Sie nur zu bestimmten Gelegenheiten auf Ihre Brille verzichten möchten. Da sie nach dem Tragen weggeworfen werden, benötigen Sie dafür auch kein Reinigungsmittel. Dafür sind die Tageslinsen aber kostenintensiver als die zwei Wochen- oder Montaskontaktlinsen. Diese sind trotz der geringeren Sauerstoffdurchlässigkeit als bei harten Linsen trotzdem unproblematisch fürs Auge und werden in der Regel sehr gut vertragen. Die Reinigung ist einfach und unkompliziert, der Tragekomfort ist hoch.

Welche Kontaktlinse eignet sich am besten für Ihr Auge?

  • Für welche Art von Kontaktlinse Sie sich entscheiden, sollte aber in erster Linie davon abhängen, welche Voraussetzungen Ihre Augen bieten. Deswegen sollten Sie sich unbedingt vorab von einem Augenarzt beraten lassen. Mittlerweile sind Kontaktlinsen schon in Supermärkten und Drogerien erhältlich. Auch wenn die Verlockung groß ist, es einfach mal auszuprobieren, lassen Sie die Finger davon! Sie würden Ihrem Auge nur schaden.
  • Manche Augenärzte kennen sich gut mit Linsenanpassungen aus. Dann können Sie sich den Weg zum Optiker sparen und die Sehstärkenbestimmung und Anpassung dem Augenarzt überlassen.
  • Beim Optiker werden Sie aber ebenso gut beraten (unter der Voraussetzung, dass Sie davor beim Augenarzt waren).
  • Für die Linsenanpassung sollten Sie mindestens eine Stunde Zeit einkalkulieren. Bei Frauen empfiehlt sich wasserfestes Make-Up. Auch wenn das Anpassen der Linsen nicht weh tut, ist es zu Beginn manchmal ein tränenreiches Unterfangen.
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