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So bekämpfen Sie Ihre Morgenmüdigkeit

So bekämpfen Sie Ihre Morgenmüdigkeit2:58
Video von helpster2:58

Wenn Sie sich jeden Tag aufgrund Ihrer extremen Morgenmüdigkeit kaum aus dem Bett schälen können und das Aufstehen zur Zerreißprobe für Ihre Nerven wird, teilen Sie mit etlichen Berufstätigen dasselbe Problem. Der sogenannte „Morgenmuffel“ hat es deutlich schwerer als andere, morgens in die Gänge zu kommen und den Weg zur Arbeit anzutreten. Wer allerdings nur lamentiert und noch im Halbschlaf aus der Haustüre taumelt, macht sich das Leben schwerer als es ist. Auch hier gilt: Von nichts kommt nichts – d.h. mobilisieren Sie Ihren Willen, lassen Sie sich nicht länger von Ihrem täglichen „k.o.“ frühmorgens in die Knie zwingen und bekämpfen Sie Ihre Morgenmüdigkeit mit so viel Mitteln wie nötig.

Morgenmüdigkeit gezielt entgegenwirken

  • Springen Sie nicht in der ersten Sekunde des Weckerklingelns wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett: Nehmen Sie sich zwei bis drei Minuten Zeit und dehnen bzw. strecken Sie sich ausgiebig, bevor Sie aus Ihrer warmen Schlafstätte kriechen. Wenn Sie dazu in der Lage sind, können Sie im Anschluss einige leichte Übungen wie Armkreisen, Kniebeugen oder einen kurzen Sprint auf der Stelle machen. Das aktiviert sofort Ihren Kreislauf und eignet sich gut als „Startmaßnahme“, um Ihre Morgenmüdigkeit zu bekämpfen.
  • Die Mehrzahl der müdigkeitsgeplagten, unfreiwilligen Frühaufsteher greift in erster Linie auf Koffein zurück, um in die Gänge zu kommen. Sofern Sie gesundheitlich fit sind und nicht sensibel auf die Koffeinzufuhr reagieren, spricht nichts dagegen zum Frühstück „ritualmäßig“ eine Tasse Kaffee oder einen (doppelten) Espresso  zu trinken. Übertreiben Sie es aber nicht mit der Koffeinstärke: Der tägliche Genuss von übermäßig viel Koffein ist ungesund und verursacht Nervosität, Herzflattern und Bluthochdruck.
  • Gesünder als Kaffee aber ein ebenso effektiver Wachmacher ist grüner Tee: Verglichen mit dem Koffein im Kaffee setzt die Wirkung von Grünem Tee zwar etwas später ein, hält dafür aber umso länger an. Zudem ruft der „sanfte“ Genuss von ein bis zwei Tassen grünem Tee garantiert kein beklemmendes, nervöses Gefühl in Ihnen hervor.
  • Alternativ können Sie auch einen Rooibos-Tee zubereiten. Diese Teesorte soll gute Laune machen, was für Ihr morgendliches Tief nur förderlich sein kann.
  • Einer der größten Fehler, die Sie bei vorhandener Morgenmüdigkeit begehen können, besteht darin, das Frühstück ganz ausfallen zu lassen. Wenn Sie den Arbeitstag müde und mit leerem Magen starten, werden Sie mit starken Leistungseinbrüchen während des Vormittags zu kämpfen haben. Achten Sie daher jeden Tag darauf, zumindest ein kleines Frühstück einzunehmen, das möglichst viele Kohlenhydrate, Vitamine und eine große Portion Eiweiß enthält.  Gerade Letzteres macht Sie auf natürliche Weise munter und verleiht Ihnen den nötigen Schwung, um vital durch den Tag zu kommen. Ideal ist ein Müsli mit frischem Obst und/oder Milch bzw. Joghurt oder ein Brot bzw. Brötchen aus Vollkornerzeugnissen, das Sie z.B. mit eiweißreichem Quark bestreichen oder mit Käse –  auch ein ausgezeichneter „Fitmacher“ –  belegen können. Dieser gesunde Start in den Tag vertreibt Ihre Morgenmüdigkeit auf natürliche Weise.

Selbst Morgenmuffel können morgens fit sein

  • Hin und wieder kommt es vor, dass man morgens den Wecker überhört und plötzlich unter großem Zeitdruck steht. Das Frühstück muss notgedrungen ausfallen. In solchen „Ausnahmefälle“ sollten Sie sich vor dem Verlassen Ihrer vier Wände eine Banane und eine Packung Nüsse (bzw. Studentenfutter) unter den Arm klemmen. Verspeisen Sie auf dem Weg zur Arbeit die Banane und essen Sie eine Handvoll Nüsse: Das benötigt kaum Zeit und Sie machen sich dabei nicht die Hände schmutzig. Die Banane spendet Ihnen sofortige Energie und aktiviert Ihren gesamten Körper. Die Nüsse sorgen für eine Stabilisierung Ihres Blutzuckerspiegels – und wirken auf diese Weise erfolgreich Ihrer Morgenmüdigkeit und Schlappheit entgegen.
  • Auch wenn es Sie Überwindung kostet: Duschen Sie sich morgens kalt ab. Der „Temperaturschock“ bringt Ihren Kreislauf in Schwung und vertreibt Ihre bleierne Morgenmüdigkeit. Falls Sie jedoch Herz-Kreislauf-Probleme oder generell einen hohen Blutdruck haben, müssen Sie davon absehen. Regen Sie stattdessen Ihre Durchblutung während einer wohl temperierten Dusche mit einer kurzen Bürstenmassage an und/oder wecken Sie Ihre schlaftrunkenen Sinne mit einem erquickenden Aroma-Duschgel.
  • Anstatt mit halb geschlossenen Augen im Dunkeln zu munkeln, sollten Sie sich bei akuter, hartnäckiger Morgenmüdigkeit gezielt dem Schein einer hellen Lichtquelle aussetzen. Kaufen Sie sich eine Tageslicht-Glühbirne. Ein solches Produkt kostet zwar einiges, aber der Effekt ist beachtlich: Diese besondere Glühbirne erzeugt ein Licht, das nahezu die Qualität des natürlichen Sonnenlichtes erreicht und somit eine kristallklare Ausleuchtung Ihres Raumes ermöglicht. Besonders in den lichtarmen, trüben Herbst- und Wintermonaten ist eine Tageslicht-Glühbirne geradezu eine „Wunderwaffe“ gegen Morgenmüdigkeit.
  • Wenn Sie nur mit größter Mühe aus den Federn kommen können, sollten Sie sich jeden Tag mit der kalten Morgenluft konfrontieren – egal, welches Wetter es hat. Fahren Sie entweder mit dem Fahrrad zu Ihrem Arbeitsplatz (sofern dieser nicht allzu weit entfernt liegt) oder laufen Sie vor Arbeitsbeginn eine Runde um den Block. Nicht jedermanns Geschmack, aber sicher eines der besten Mittel gegen Morgenmüdigkeit ist eine Runde Joggen. Nach diesem körperlichen Training strotzen Ihre Lungen vor Sauerstoff und die vermeintlich unüberwindbare Müdigkeit wird wie weggeblasen sein. Sofern Sie allerdings unter Bluthochdruck leiden, müssen Sie eine solche „Radikal-Maßnahme“ unbedingt unterlassen: Öffnen Sie stattdessen ein Fenster oder Ihre Balkontüre und tanken Sie einige Minuten die klare, wachmachende Morgenluft.

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