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Smalltalk im Beruf richtig anwenden

Mit der richtigen Anwendung von Smalltalk verschaffen Sie sich bei einem Empfang oder beruflichen Meetings viele Vorteile. Sie knüpfen mit passenden Gesprächen leichter Kontakte und schaffen eine angenehme und entspannte Atmosphäre. Sie bauen eine gute Beziehung auf, die in der heutigen Berufswelt wichtig ist.

Wenn man Smalltalk im Berufsalltag richtig anwendet, gewinnt man Sympathien.
Wenn man Smalltalk im Berufsalltag richtig anwendet, gewinnt man Sympathien.

Passender Smalltalk verhindert Fehler unerfahrener Plauderer

Besitzen Sie Erfahrung im Smalltalk, haben Sie ein Gespür für geeignete Gesprächsthemen. Sie erkennen, in welcher Situation ein Smalltalk passt. Oftmals entscheidet der erste Satz über den hinterlassenen Eindruck und ob Ihr Gesprächspartner kontaktfreudig und sympathisch ist. Folgende Dinge sollten Sie im Berufsalltag berücksichtigen:

  • Vermeiden Sie vor Seminarbeginn einen sarkastischen oder ironischen Einstieg – auch wenn Sie damit Humor bei anderen Gästen beweisen wollen. Machen Sie sich nicht lustig über Leute, die Sie anschließend als Referenten erwarten. Sie sind keine Kumpel von Ihnen, sondern meist Arbeits- und Geschäftskollegen und andere Teilnehmer.
  • Geben Sie in den Eingangsgesprächen nicht zu viel von sich preis, denn damit steigt die Gefahr, von vorneherein abgestempelt zu werden. Das Geständnis für bestimmte Schwächen hat vor einer Veranstaltung nichts zu suchen.
  • Versuchen Sie bei einem Treffen oder Tischgespräch nicht zwanghaft, das Schweigen zu brechen.
  • Knüpfen Sie an Gemeinsamkeiten an, aber lassen Sie das Gespräch nicht in die Tiefe gehen. Beispiele für ein solches Gespräch können die Anfahrt und das Parkproblem sein. Verwenden Sie als Aufhänger ein paar freundliche Worte über die Stadt, den Ort oder bauliche Veränderungen.
  • Stellen Sie keine Fragen, die auf die Anwesenden nach einem Verhör klingen.
  • Der Smalltalk vor einem Geschäftstermin soll signalisieren, dass die Teilnehmer nicht nur für geschäftliche Beziehungen wichtig sind. Die ehrliche Anteilnahme soll erkennbar bleiben.
  • Themen wie Schicksalsschläge oder Krankheiten haben bei Smalltalk nichts zu suchen.

Gutes Gesprächsklima mit Smalltalk erzeugen

Ohne Nörgeleien, Angriffe und flapsigen Bemerkungen, schaffen Sie einen guten Start in eine Gesprächsrunde. Aus Themen wie Wetter, Anreise, richtige Temperaturen und Essensvorlieben, gewinnen Sie mit eigenen Worten verständliche und positive Einstiegssätze. Erinnern Sie sich stets an das Sprichwort, dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt.

  • Nutzen Sie Smalltalk, wenn Sie zu unbekannten Leuten eine positive Verbindung aufbauen wollen. Bewahren Sie jedoch immer die Distanz. Entwickeln Sie ein Gespür dafür, wenn andere Menschen Ruhe bevorzugen.
  • Smalltalk als beruflichen Persönlichkeits-Check eingesetzt, sollten Sie schnell erkennen. Lassen Sie sich nicht verunsichern und hören Sie dem anderen gut zu. Lassen Sie sich nicht über intime Dinge, wie Probleme in der Partnerschaft, ausfragen.
  • Menschliche Schwächen und finanzielle Verhältnisse anderer eignen sich weder im privaten noch im beruflichen Bereich für einen Smalltalk.
  • Achten Sie bei Gesprächen darauf, dass Sie sich nicht in Details verzetteln – egal um welches Einstiegsthema es sich handelt.
  • Meiden Sie grundsätzlich Themen, die Sie selbst uninteressant finden.

Themen, die gerade Tagesgespräch sind, eignen sich eher für kurze Gespräche. Sind Sie ins Fettnäpfchen durch Namensverwechslung oder anderer Bemerkungen getreten, dann lassen Sie erkennen, dass Ihnen der Irrtum Leid tut. Damit sind Sie auf dem besten Weg für die passenden Gespräche im Berufsalltag.

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