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Skonto buchen - Hinweise

Wenn Sie sich auch schon gefragt haben, wie man Skonto am besten buchen kann, dann gibt es hierbei allerlei zu berücksichtigen. Weiterhin gibt es einiges bezüglich des Skontos an sich zu erfahren.

Bei Rechnungen kann oft Skonto abgezogen werden.
Bei Rechnungen kann oft Skonto abgezogen werden.

Der Skonto - Definition und Bemessungsgrundlage

  • Beim Skonto handelt es sich um einen vom Lieferanten gewährten, optionalen Preisnachlass. Dieser wird meist gewährt, wenn der Kunde innerhalb eines zuvor festgelegten Zeitraums die gesamte Rechnung begleicht.
  • Sehr verbreitet sind 2 oder 3% Preisnachlass bei Zahlung innerhalb einer Woche (oder auch 8 Tagen). Wenn der Skonto in Prozent angegeben wird, so nennt man diesen Skontosatz.
  • Oft wird auch eine Staffelung der Skontosätze angegeben. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass der Satz umso höher ist, je kürzer sich der Zahlungseingang gestaltet.
  • Oft wird der Satz auch in den Zahlungsbedingungen angegeben. Eine gängige Formulierung ist beispielsweise "7 Tage 2 % Skonto, 14 netto". Das heißt, dass bei Zahlung innerhalb der 7 Tage ein Preisnachlass von 2% gewährt wird und innerhalb von 14 Tagen 0%.

Skonto buchen - so geht's

Wenn Sie auf der Seite des Lieferanten stehen und Skonto gewähren, dann sollten Sie einiges beim Buchen dieses Preisnachlasses berücksichtigen. Im Gegensatz zu normalen Rabatten ist der Skonto buchungspflichtig.

  1. Als Erstes wird der Bruttoskonto berechnet. Dieser stellt gleichzeitig den Überweisungsbetrag dar, welcher das Ergebnis der Originalrechnung abzüglich des eingeräumten Skontos darstellt.
  2. Danach wird der Nettoskontobetrag ermittelt. Hierfür müssen Sie vom Bruttoskonto die Mehrwertsteuer abziehen. Auf diesem Weg ermitteln Sie die Vorsteuerkorrektur, welche im Skonto enthalten ist. Diesen Korrekturbetrag müssen Sie jetzt verbuchen.
  3. Die Buchung lautet dann Verbindlichkeiten an Liefererskonto sowie an Bank. Die zweite Buchung, welche erforderlich ist, lautet Liefererskonto an Vorsteuer.
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