Skonto berechnen - so geht´s

Skonto - ein guter Grund, Rechnungen schnell zu bezahlen. Skonto - ein guter Grund, Rechnungen schnell zu bezahlen.
Rechnungen, welche zusätzlich zu dem Zahlungsziel eine Skontofrist gewähren, sollten nicht lange auf ihre Begleichung warten müssen. Denn in aller Regel lohnt sich die Nutzung des eingeräumten Skonto.
Christian Himbert
03.01.2011 Christian Himbert
Themen der Anleitung Finanzen Lieferantenkredit Rechnung Skonto
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Was versteht man unter Skonto

  • Rechnungen, wie beispielsweise Handwerkerrechnungen, definieren in aller Regel eine Frist, innerhalb welcher die Zahlung zu erfolgen hat. Diese Frist wird Zahlungsziel genannt.
  • Zusätzlich zu diesem Zahlungsziel gibt es häufig eine verkürzte Frist, die sogenannte Skontofrist, innerhalb derer der Rechnungsempfänger befugt ist, den Rechnungsbetrag um einen bestimmten Prozentsatz, den Skontosatz, zu kürzen. Dieser Rabatt wird Skonto genannt und dient als Zinsvergütung für eine vorzeitige Zahlung einer Rechnung.

Wann lohnt sich die Nutzung des Skonto

  • Die vorzeitige Zahlung einer Rechnung und die damit verbundene Nutzung des Skonto lohnt sich immer dann, wenn der Preisnachlass höher ist als der Zinsgewinn, der alternativ mit dem Kapital erwirtschaftet werden könnte.
  • Zur Berechnung dient die folgende Formel: Effektiver Jahreszins = (Skontosatz x 360) / (Zahlungsziel - Skontofrist)
  • Folgendes Beispiel soll die Handhabung der Formel verdeutlichen: Bei einem Zahlungsziel von 30 Tagen und einem Skontosatz von 2% bei Zahlung innerhalb von fünf Tagen (Skontofrist) läge der effektive Zinssatz bei (2 x 360) / (30 - 5) = (720) / (25) = 28,8 %. Sofern alternative Anlageformen keine höheren Renditen erwirtschaften, empfiehlt sich die Ausnutzung des Skonto und somit die Zahlung der Rechnung innerhalb der Skontofrist.
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