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Singlehaushalt - Kosten für die Alltagsfinanzierung kalkulieren

Der Vorteil eines Singlehaushaltes liegt in der Freiheit, die sich einem bietet. Sie schließen einfach die Tür hinter sich und keiner wird Sie stören. Sie kommen und gehen, wann Sie wollen, hören Musik und entspannen sich, wann Sie es möchten. Ein wesentlicher Nachteil dieser Freiheit ist allerdings der Kostenfaktor. Die Kosten für die Alltagsfinanzierung müssen Sie nämlich alleine tragen. Damit nicht schon vor dem nächsten Eingang Ihres Gehalts böse Überraschungen auf Sie warten, sollten Sie Ihre Lebensunterhaltskosten genau unter die Lupe nehmen. Indem Sie Ihre Fixkosten kalkulieren, finden Sie heraus, wie viel Geld Ihnen für Lebensmittel, Kleidung und andere Dinge übrig bleibt.

Ein Singlehaushalt bietet Freiheit, die Kosten für die Alltagsfinanzierung tragen Sie aber alleine.
Ein Singlehaushalt bietet Freiheit, die Kosten für die Alltagsfinanzierung tragen Sie aber alleine.

Was Sie benötigen:

  • Unterlagen Ihrer Verträge
  • Taschenrechner
  • Kugelschreiber und Papier
  • alternativ: eine Exceltabelle auf Ihrem Rechner

Wenn Sie die Gründung eines Singlehaushalts planen oder Ihre Fixkosten in einem bereits bestehenden Singlehaushalt genau wissen möchten, um beispielsweise herauszufinden, ob eine größere Investition möglich ist, sollten Sie am besten eine Liste mit all Ihren Verträgen und regelmäßigen Ausgaben erstellen. Viele haben mit dem Problem zu kämpfen, dass sie nach Lohneingang zu viel Geld auf einmal ausgeben, sodass schon bald kein Geld mehr für das Bezahlen wichtiger Dinge, wie Miete oder Telefon, übrig bleibt.

Um sich selbst auszutricksen, legen Sie am besten ein extra Konto an. Bei einigen Banken ist es möglich, ein kostenloses Unterkonto einzurichten, auf das Sie, zum Beispiel per Onlinebanking, Ihr Geld sofort überweisen können. Sobald Sie die Kosten für die Alltagsfinanzierung Ihres Singlehaushaltes ermittelt haben, überweisen Sie das Geld für Ihre Fixkosten gleich zu Beginn des Monats auf Ihr Unterkonto und lassen Sie Miete, Telefon, usw. von dort abbuchen.

So kalkulieren Sie die Fixkosten für Ihren Singlehaushalt

  • Kostenfaktor Nummer eins in einem Singlehaushalt ist die Miete. Sehen Sie am besten in Ihrem Mietvertrag nach, wie hoch Ihre Miete genau ist und was darin enthalten ist. Sind in den Kosten Nebenkosten enthalten oder bezahlen Sie nur die Kaltmiete?
  • Handelt es sich um die Kaltmiete, dann müssen Sie weitere Kosten für Wasser, Strom und Heizung hinzu kalkulieren. Suchen Sie am besten alle Unterlagen heraus und notieren Sie sich die Kosten der letzten Abrechnung. Falls Sie dabei sind, einen Singlehaushalt zu gründen, fragen Sie am besten den Vormieter nach der Höhe seiner Nebenkosten.
  • Es ist schwierig, Nebenkosten ohne nähere Angaben abzuschätzen. Diese sind von der Art der Heizung (Gas, Elektro, Öl), vom Zustand der Wohnung (gut oder schlecht isoliert) und natürlich von den eigenen Gewohnheiten abhängig (Normal- oder Sparlampen, viel oder wenig Heizbedarf, Benutzen von elektrischen Geräten, etc.). Man kann jedoch davon ausgehen, dass ein Singlehaushalt einer berufstätigen Person in einem kleinen Appartement, mit Nebenkosten in Höhe von ungefähr 100 Euro rechnen muss. 
  • Haben Sie einen Parkplatz, der extra berechnet wird, setzen Sie ihn mit auf die Kalkulationsliste. 
  • Als nächster Punkt wären die Kosten für Kabel- und Telefonanschluss einzukalkulieren. Schreiben Sie sich genau auf, wie hoch Ihre Kosten für Kommunikation und TV sind. Vergessen Sie Ihr Handy dabei nicht. 
  • Wenn Sie ein Auto haben, entstehen Ihnen Kosten für Rate, Versicherung, Steuern und Benzin. Falls nicht, geben Sie sicher Geld für öffentliche Verkehrsmittel aus. Haben Sie eine Monatskarte für die Bahn oder den Bus? Dann kalkulieren Sie diese ebenfalls in die Kosten für Ihre Alltagsfinanzierung mit ein.
  • Damit wären die Hauptkostenfresser ermittelt. Eventuell gehören auch noch andere Dinge mit in die Ermittlung Ihrer Fixkosten. Haben Sie Haustiere? Tragen Sie Kontaktlinsen? Nehmen Sie die Antibabypille? Sind Sie Premiummitglied bei Xing oder bezahlen Sie sonstige Klubbeiträge, beispielsweise bei Web.de? 
  •  Alle diese Aufwendungen kalkulieren Sie am besten gleich mit ein, sodass Ihre Fixkostenaufstellung so genau wie möglich ist und Sie so die Alltagsfinanzierung für Ihren Singlehaushalt besser planen können.
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