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Sind Ölsardinen gesund? - So ernähren Sie sich ausgewogen

Wenn Sie sich gesund und ausgewogen ernähren möchten, lassen Sie lieber die Finger von Chips, fettem Fleisch und Ölsardinen und greifen Sie zu vollwertigen und vorwiegend pflanzlichen Nahrungsmitteln.

Gemüse statt Ölsardinen - so bleiben Sie gesund und fit.
Gemüse statt Ölsardinen - so bleiben Sie gesund und fit.

Was Sie benötigen:

  • Etwas Durchhaltevermögen

Die Vorteile von Gemüse statt Ölsardinen

  • Eine unausgewogene, fett- und cholesterinlastige Ernährung mit Fertiggerichten, Ölsardinen und Tiefkühlpizza, der die für unsere Gesundheit so wichtigen Vitamine und Mineralstoffe fehlen, führt auf lange Sicht zu Übergewicht, schlechter Haut und Krankheiten.
  • Viele Krankheiten wie Rheuma oder Diabetes können durch eine gesunde Ernährung positiv beeinflusst werden.
  • Diese und andere Krankheiten lassen sich schon im Vorfeld vermeiden, denn Prävention ist immer leichter als Heilung.
  • Sie werden sich insgesamt wohler, ausgeglichener und einfach gesünder fühlen, wenn Sie einige einfach Ernährungsregeln beachten - dabei müssen Sie nicht zum Asketen werden!

Eine gesunde Ernährung - so klappt die Umstellung

  • Wenn Sie sich bisher hauptsächlich von Ölsardinen und Weißbrot ernährt haben, stellen Sie Ihre Ernährung langsam, aber stetig um. Gönnen Sie sich einen Monat Zeit, um nach und nach die ungesunden Bestandteile Ihrer Ernährung durch gesunde zu ersetzen. Wenn es Ihnen hilft, machen Sie sich Wochenpläne.
  • Kochen Sie möglichst jeden Tag selbst. Fertiggerichte enthalten nicht nur Unmengen von Salz, sie sind auch frei von Vitaminen und Mineralstoffen, die für einen gesunden Körper essenziell sind.
  • Erhöhen Sie den Anteil an Obst und Gemüse auf Ihrem täglichen Speiseplan. Geben Sie dem Gemüse dabei den Vorzug, essen Sie also beispielsweise zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse am Tag.
  • Reduzieren Sie Ihren Fleischkonsum. Auch wenn Sie bisher viel Fleisch gegessen haben und Ihnen der Verzicht anfangs schwer fällt - es lohnt sich. Fleisch führt zu Harnsäure in Gewebe und Blut und diese wiederum sorgt für Rheuma und andere Symptome der Übersäuerung. Essen Sie jede Woche weniger Fleisch, bis Sie am Ende nur noch einmal in der Woche zu Geflügel oder Fisch greifen oder im besten Falle ganz darauf verzichten. Besonders rheumatische Beschwerden sprechend gut auf eine vegetarische Ernährung an.
  • Essen Sie einmal in der Woche Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Erbsen.
  • Greifen Sie statt zu Weißbrot und Semmeln lieber zu Vollkornbrot. Wenn Sie am Wochenende gerne weiße Brötchen essen, genießen Sie diese, aber versuchen Sie dann, unter der Woche zu Vollkornprodukten und Körnerbrötchen zu greifen.
  • Essen Sie mindestens dreimal die Woche frischen Salat, zum Beispiel aus Kopf- oder Feldsalat, Babyspinat, Tomate, Gurke und Radieschen. Rohkost wird am besten vor dem Essen oder zwischen den Mahlzeiten verdaut, nicht nach dem Essen. Essen Sie abends keine Rohkost mehr, auch kein Obst, denn der Körper verdaut abends nicht mehr so gut und das Obst gärt im Magen und bildet Alkohol, der die Leber belastet.
  • Reduzieren Sie Ihren Milchkonsum. Milch ist ein Kalziumräuber und kein hochwertiger Kalziumlieferant, wie uns die Werbung glauben machen will. Grund dafür ist, dass das tierische Eiweiß in der Milch die Kalziumaufnahme hemmt. Menschen, die ihr Leben lang Milch trinken, leiden häufiger an Osteoporose als Menschen, die wenig oder gar keine Milch zu sich nehmen. Probieren Sie verschiedene Soja-, Reis- oder Hafergetränke aus.
  • Nehmen Sie viel hochwertige kaltgepresste Pflanzenöle zu sich wie Oliven-, Raps-, Sesam- oder Leinöl. Leinöl ist ein hervorragender Lieferant von Omega-3-Fettsäuren. Rapsöl enthält sowohl Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren. Diese Pflanzenöle, die einen hohen Anteil an ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren haben, wirken sich positiv auf Ihren Cholesterinspiegel aus.
  • Reduzieren Sie Ihren Zuckerkonsum, wenn Sie bisher eine Naschkatze waren. Zucker verhindert die Aufnahme wichtiger Nährstoffe wie zum Beispiel Eisen, ist bekanntlicherweise schlecht für die Zähne, für die schlanke Linie und für den Stoffwechsel. Nichts spricht dagegen, hin und wieder ein Stückchen Schokolade zu genießen, wenn Sie diese gerne mögen, halten Sie aber so weit Maß wie möglich. Dabei ist schwarzer Schokolade der Vorzug vor Vollmilch- oder weißer Schoki zu geben, weil sie weniger Zucker und mehr Kakao enthält.
  • Probieren Sie auch Lebensmittel aus, mit denen Sie bisher noch nie gegessen haben, wie zum Beispiel Hirse, Quinoa oder Süßkartoffeln.
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