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Sind Marienkäfer giftig?

Marienkäfer sind ein Glückssymbol und gerade bei Kindern sehr beliebt. Die kleinen Käfer setzen sich auf die Hand, krabbeln am Finger hoch und fliegen schließlich wieder davon. Aber wussten Sie, dass die Tiere giftig sind?

Marienkäfer sind beliebte Glücksbringer.
Marienkäfer sind beliebte Glücksbringer.

Obwohl Marienkäfer giftig sind, stellen sie in der Regel keine Gefahr dar.

Marienkäfer als Glücksbringer

  • Marienkäfer sind als Glücksbringer bekannt. Wenn Sie den kleinen roten Käfer sehen, dann wissen Sie, dass der Frühling nicht mehr lange auf sich warten lässt. Der Käfer als Frühlingsbote ist vor allem bei Kindern sehr beliebt.
  • Auch im Handel sind unzählige Glücksbringer zu kaufen. Selbst bei Schmuckstücken wird das Tier gerne als Vorlage verwendet. Aber wussten Sie, dass dieser kleine Käfer auch giftig sein kann? Zwar hat sein Gift keine schwerwiegenden Folgen, kann aber dennoch zu kleineren Beschwerden führen.

Das Gift der Tiere

  • Obwohl Sie dem Marienkäfer die Giftigkeit nicht ansehen können, trägt er doch eine rote Signalfarbe. In der Tierwelt bedeutet diese erst einmal Gefahr. Damit kann er seine Fressfeinde warnen und seine Gefährlichkeit anzeigen. Neben dieser Warnfarbe haben die Tiere zudem einen abstoßenden und bitteren Geschmack.
  • Giftig sind die Tiere allerdings erst dann, wenn es zum sogenannten Reflexbluten kommt. Dabei sondern sie aus den Gelenkhäuten eine Flüssigkeit ab, die sehr abstoßend riecht. Außerdem enthält die Flüssigkeit giftige Alkaloide. Setzt der Marienkäfer dieses Gift ein, stellt er sich gleichzeitig tot und will so seine eigene Überlebenschance erhöhen.

So giftig sind die Käfer wirklich

  • Vielleicht hatten Sie auch schon einmal einen Marienkäfer auf der Hand und haben eine gelbliche Absonderung auf Ihrer Haut gesehen. Oft wird dann angenommen, dass dies Urin oder Kot des Tieres ist. In Wirklichkeit aber ist es das Gift, welches er abgesondert hat.
  • Auch wenn die Flüssigkeit giftig ist, wird es nicht zu einem großen Schaden kommen. Bestehen jedoch Hautverletzungen, so könnte die Flüssigkeit in die Haut eindringen und so zu Schwellungen, Taubheit oder Juckreiz führen. Die Beschwerden klingen in der Regel aber bereits nach zwei Stunden wieder ab.
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