- 30.01.2012 Ina Seyfried
- Augenoptiker
- Fachhandel
Ob Sie bei einer Sehschwäche eine Brille oder Kontaktlinsen tragen möchten, ist ganz Ihnen überlassen. Bei der Wahl von Kontaktlinsen könne Sie unter harten und weichen Linsen wählen. Welche besser zu Ihnen persönlich passt, ist abhängig von eventuellen Erkrankungen und Ihren persönlichen Begebenheiten. Ratsam ist es hier sicherlich, einen Fachmann aufzusuchen, damit Sie optimal beraten werden und auch Ihre richtige Sehstärke bekommen.
Harte oder weiche Kontaktlinsen?
- Harte Kontaktlinsen sind sauerstoffdurchlässig und somit gut beweglich. Diese Formstabilität ist äußerst wichtig, wenn Sie z. B. eine Hornhautverkrümmung haben.
- Allerdings könnte die Flexibilität auch ein Nachteil sein, denn Dreck und Staub können leichter unter die Linse geraten und das Auge reizen.
- Haben Sie Probleme mit der Tränenflüssigkeit, sind harte Kontaktlinsen besser als weiche Linsen. Trockene Augen können durch Klimaanlagen, Arbeiten am Computer oder Heizungsluft ausgelöst werden.
- Betreiben Sie Ausdauersport, wie Joggen und Fahrradfahren, sind oftmals harte Kontaktlinsen eher zu empfehlen als weiche Linsen. Bei Ballsportarten werden allerdings weiche Linsen empfohlen.
- Weiche Kontaktlinsen sind flexibler als harte Linsen, da sie sich besser an die Hornhaut des Auges anschmiegen und auch etwas größer sind.
- Betreiben Sie nur gelegentlich Sport, so können Sie problemlos weiche Kontaktlinsen tragen.
Besser vorher zum Optiker
- Mitterlerweile können Sie fast überall Kontaktlinsen kaufen, doch leider fehlt dabei sicherlich die fachliche Beratung, sodass oftmals falsche Linsen gekauft werden.
- Ein Augenoptiker/eine Augenoptikerin kann in einem Fachgeschäft optimal auf Ihre Bedürfnisse eingehen und Sie eingehend beraten, ob für Sie harte oder weiche Kontaktlinsen besser wären.