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Sind frische Walnüsse giftig? - Wissenswertes über die Nüsse

Frische Walnüsse sind nicht nur gesunde Kraftpakete, die den Weihnachtsteller bereichern. Sie können tatsächlich unter bestimmten Bedingungen durchaus giftig für Mensch und Tier werden.

Frische Walnüsse sind gesund, nur schimmelige sind giftig.
Frische Walnüsse sind gesund, nur schimmelige sind giftig.

Gesunde, frische Kraftpakete oder gar giftig?

  • Appetitlich frische Nüsse erkennen Sie daran, dass die Bruchstellen hell sind und die Nüsse gut riechen und schmecken.
  • Meiden Sie Nüsse mit dunklen und glasigen Bruchstellen, die ranzig riechen oder gar verschimmelt sind. Natürlich können auch Walnüsse, ebenso wie andere Nüsse, schimmeln, damit sind sie giftig. 
  • Schimmelbefall stellen Sie daran fest, dass auf den Walnüssen kleine, feine, weißliche Punkte zu erkennen sind und sie schlecht riechen. Betroffene Nüsse sollten Sie sofort kompromisslos wegwerfen. 
  • Denn verschimmelte Walnüsse enthalten Aflatoxin, ein sehr starkes Gift. Dieses wird durch die Schimmelpilze (Aspergillus flavus und Aspergillus parasiticus) produziert. 
  • Schimmelpilzbefall wird durch zu viel Feuchtigkeit und falsche Lüftung verursacht. Die befallenen Walnüsse können mithilfe von UV-Licht nachgewiesen werden, ein wichtiges Kriterium für den Händler, um giftige Nüsse auszuschließen.
  • Vorsicht vor Walnüssen aus dem Vorjahr, die von einigen Händlern noch schnell vor der neuen Ernte angeboten werden, auch diese können von giftigem Schimmel befallen sein.
  • Lagern Sie frische Walnüsse nach dem Ernten trocken und vermeiden Sie zu hohe Luftfeuchtigkeit, damit sie nicht verderben. Denn das Gift Aflatoxin ist nur in verschimmelten Nüssen vorhanden. 

Mystisches und Interessantes über Walnüsse

  • Der Walnussbaum steht seit jeher für Beständigkeit und Unvergänglichkeit. Die Kelten, alten Griechen und Germanen schätzten die Nuss sehr. Sie wurde von den Griechen als göttliche Liebesspeise gepriesen und zum Orakeln verwendet.
  • Der lateinische Name ist Juglans regia. Walnussbäume wachsen 10 bis 25 Meter hoch, haben einen kräftigen Stamm und eine breite Krone. Ihr Holz ist sehr wertvoll und findet beim Möbelbau Verwendung.
  • Frische Walnüsse haben einen herbsüßen, aromatischen Geschmack. Als Bestandteil für Studentenfutter gibt es Walnüsse auch in getrockneter und geschälter Form. 
  • Salaten und Obstspeisen verleihen Walnüsse ein knackig-nussiges Aroma. Die Kraftpakete liefern stolze 700 Kalorien pro 100 Gramm und sind reich an wertvollem pflanzlichen Eiweiß.
  • Walnüsse haben einen Fettanteil von 40 bis 60 Prozent, 10 bis 15 Prozent Eiweißgehalt und 15 bis 20 Prozent Kohlenhydrate.
  • Die Nüsse verfügen über einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Vitamine, wichtige Mineral- und Ballaststoffe und Spurenelemente machen die Nuss zu einem kostbaren Nahrungsbestandteil, der einige Mangelerscheinungen auszugleichen vermag.
  • Die Powernüsse sind durch ihren großen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren gut für Ihre Gesundheit. Sie stärken Herz und Kreislauf, halten die Arterien frei, bauen Stress ab. 
  • Sogar die Walnussblätter sind medizinisch wirksam. Sie werden äußerlich bei Hautleiden, schuppiger Kopfhaut oder Haarausfall eingesetzt. Bäder, Spülungen und Umschläge wirken hier heilend, lindernd, blutstillend und entzündungshemmend. Geben Sie hierzu frische oder getrocknete Blätter in kaltes Wasser und kochen Sie diese anschließend eine halbe Stunde. 
  • Bereiten Sie sich einen Tee aus Walnussbaumblättern bei Gicht, Rheuma, Darm- und Lebererkrankungen zu. Kochen Sie hierfür die Blätter und trinken Sie eine Zeit lang täglich eine Tasse. Mischen Sie Walnussblätter nicht mit anderen Heilpflanzen, ihre Wirkstoffe vertragen sich nicht mit allen anderen medizinisch wirksamen Substanzen.
  • Übrigens wird die Walnussblüte bei der Bachblütentherapie eingesetzt, um die Entscheidungskraft zu stärken und um Sie vor unguten Beeinflussungen zu schützen. 
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