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Sind Bücher vom Aussterben bedroht?

Das Lesen - ein Hobby dass dabei hilft, in neue Welten einzutauchen und mit seinen Helden mitzufiebern, Verbrecher zu jagen oder auch etwas über das Sonnensystem lesen. Es gibt wohl kein Thema, zu dem es nicht auch diverse Bücher gibt. Doch wird noch so viel gelesen wie vor Jahrzehnten? Nehmen sich Kinder und Jugendliche noch die Zeit, oder stirbt das Hobby aus? Fakt ist: An dem Spruch "lesen bildet" ist mehr dran, als manch einer glauben mag.

Fangen Sie klein an und probieren Sie es aus.
Fangen Sie klein an und probieren Sie es aus.

Bücher - nicht nur für Kindern und Jugendliche sinnvoll

  • Lesen bildet ist eine Aussage, die nicht von ungefähr kommt. Natürlich, im TV gibt es viele Wissenssendungen und Dokumentationen. Im Internet gibt es Suchmaschinen, die in Sekundenbruchteilen antworten auf alle möglichen Fragen finden. Und doch - das klassische Buch hat nach wie vor seine Daseinsberechtigung.
  • Der Grund dafür ist gar nicht so schwer zu erraten: Beim Lesen von Romanen und Geschichten taucht der Leser zwangsläufig früher oder später in die Geschichte ein. Das weiß jeder, der sich schon einmal mit einem "guten" Buch auseinandergesetzt hat.
  • Das bewirkt, dass auch die entsprechenden Hirnregionen angeregt werden. Im Gegensatz zu TV-Sendungen ist dieses hier gefordert, das Geschriebene umzusetzen - in eine Situation, die Sie als Leser sich vorstellen können. In der Schule erleichtert es das Verstehen von Aufgaben, im Alltag Ihre Fähigkeit, sich in andere hinein zu versetzen und im Alter soll das Lesen Sie länger geistig fit halten.
  • Und das ist auch kein Märchen. Menschen, die im Alltag darauf geachtet haben und achten, geistig fit zu bleiben, leiden weniger häufig an Demenz und vergessen deutlich langsamer diverse Zusammenhänge.

Lesen darf nicht aussterben - so motivieren Sie andere

  • Schon der PISA-Test brachte es ans Licht: Die Kinder und Jugendlichen in Deutschland lesen zu wenig. Das bemerkt man nicht nur im typischen Fach Deutsch - auch generell sorgt der regelmäßige Konsum von Büchern dafür, dass Zusammenhänge besser erkannt und Aufgaben leichter verstanden werden. Kurz: Ihr Kind ist geistig fitter.
  • Trickfilme, Jugendsendungen, Computerspiele - oft wird das Lesen dadurch ersetzt. Nicht zu vergessen natürlich auch Smartphones mit Nachrichten Apps und vielen Nachrichten mit Freunden. Aber das ist nicht dass, was Sie beim tatsächlichen Lesen von Büchern erleben.
  • Die Konzentrationsfähigkeit wird zum Beispiel trainiert, was sich in der Schule sehr positiv auswirken wird. Dazu wachsen Wortschatz und auch Verständnis des Geschriebenen mit der Zeit. Selbst die allgemeine Kommunikation mit anderen Menschen im Alltag wird dadurch erleichtert.
  • Doch wie bekommen Sie Ihre Kinder dazu, Bücher zu mögen oder gar echte Leseratten zu werden? Hier gilt: Desto früher, desto besser. Damit sind nicht nur Bilderbücher für Kleinkinder gemeint - sehr gut passt hingegen das regelmäßige Vorlesen vor dem Einschlafen oder zu festen Zeiten am Wochenende.
  • Machen Sie Ihre Kinder neugierig. Desto jünger sie sind, desto leichter ist es in der Regel auch. Aber auch wenn Ihre Kinder schon das jugendliche Alter erreicht haben, ist das nicht unmöglich - nutzen Sie die beliebte Technik. Bücher müssen nicht zwingend gebunden sein - eBooks erfüllen auch ihren Zweck und werden von der Jugend doch noch schneller einmal in die Hand genommen.
  • Als Geschenk verpackt und mit einigen interessanten Inhalten gefüllt, können Sie den ersten Anstoß zum Lesen geben. Und Gelegenheiten gibt es auch für Lesemuffel: Lange Autofahrten, der Schulweg und vieles mehr laden dazu ein, wenn man nur einmal damit angefangen hat.
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