Sicherheit für Kinder auf dem Computer - so treffen Sie Vorkehrungen

Sicherheit am Computer: Wichtig für Kinder. Sicherheit am Computer: Wichtig für Kinder.
Der PC ist aus den meisten Haushalten heutzutage nicht mehr wegzudenken, unter anderem aufgrund der zunehmenden Wichtigkeit des Internets. Aber auch Dinge wie Schreibarbeiten, Spiele, Steuererklärung und vieles mehr werden von den meisten Menschen mittels Computer erledigt. Der starke Einsatz von Computern im privaten, schulischen und beruflichen Umfeld bedingt ein rechtzeitiges Heranführen des Nachwuchses an den PC. Genügend Sicherheitsvorkehrungen für Kinder auf dem Computer zu installieren, ist dabei unbedingt anzuraten, um Schaden von den Kleinen, aber auch Ihrem Rechner fernzuhalten. Denn gerade im Internet lauern unzählige Gefahren. Was Sie tun können, erfahren Sie hier.
Marco Montalbano
05.08.2011 Marco Montalbano
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Mögliche Computer-Sicherheitsvorkehrungen für Kinder

  • Je nachdem, wie alt und reif Ihre Kinder sind, müssen unterschiedliche Stufen der Sicherheit am Computer eingestellt werden. Daher sollte die Zugriffsbefugnis auf wichtige Verzeichnisse, Systemdateien und Funktionen eingeschränkt werden - allein schon, um ein versehentliches Löschen oder Verstellen zu vermeiden. Der Umgang mit dem Internetzugang für die Kids ist etwas problematischer, denn die Fülle an jugendgefährdenden Inhalten ist immens. Aber auch hier kann eine Einschränkung des Zugriffs helfen. Je kleiner das Kind, desto stärker sollte der Zugriff eingeschränkt werden.
  • Die meisten Betriebssysteme gestatten es, Benutzerkonten einzurichten. Beim meist eingesetzten Windows kann der Jugendschutz relativ leicht aktiviert und konfiguriert werden. Wer unter "Hilfe und Support" das Wort "Jugendschutz" eingibt, wird durch die Funktionen geleitet. So können u. a. Zeitlimits für die Computernutzung der Kinder und bestimmte Zeiträume festgelegt werden. Ebenso können Spiele und Websites blockiert oder freigegeben werden. Darüber hinaus kann die Benutzung einzelner Programme gestattet oder verweigert werden. Sinnvoll ist die Möglichkeit, die Aktivitäten der Kinder am Computer aufzeichnen zu lassen. Diese können Sie sich als Aktivitätsbericht anzeigen lassen.
  • Wer die Windows-Funktionen hierzu nicht nutzen möchte, hat die Möglichkeit, eines von vielen als Kaufsoftware oder auch als Freeware angebotenen Programme zu installieren, die ähnliche Funktionalitäten bieten. Ein gutes Beispiel hierfür ist Kindersicherung 2011.
  • Jeder User sollte auf seinem Rechner ein Antivirenprogramm haben. Es empfiehlt sich, dieses stets aktuell zu halten. Wichtig ist, gerade wenn die Kleinen allein ins Internet gehen, in Ihrem Antivirenprogramm die meist vorhandene automatische Aktualisierungsfunktion zu aktivieren. So minimieren Sie die Anfälligkeit für Viren und andere Schädlinge.
  • Gute Antivirenprogramme bieten auch Sicherheitsfunktionen für Kinder an. Diese Kindersicherung oder Jugendschutz genannten Funktionen erlauben eine recht effektive Verwaltung und Lenkung der Onlinebewegungen der Kids.
  • Gerade bei kleinen Kindern ist es sinnvoll, vorerst nur ein paar garantiert ungefährliche Seiten freizuschalten und dies mit wachsender Reife der Kids langsam zu lockern.

Doch aller Technik zum Trotz ersetzt nichts das persönliche Gespräch und die Begleitung der Kleinen durch die Eltern aus der Nähe, aber ohne sie unnötig stark einzuschränken. Gerade bei Chatrooms, Dating-Sites und Social Networks ist das Gleichgewicht zwischen Kontrolle und zugestandener Freiheit eine knifflige Sache. Doch mit einer Mischung aus gesundem Menschenverstand, elterlicher Zuneigung und technischer Unterstützung ist dies in der Regel dennoch gut zu bewerkstelligen.

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