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Sich selbst besiegen - so überwinden Sie die Trägheit

Morgens joggen, eine neue Fremdsprache lernen oder einfach mehr unternehmen - wenn Sie sich dies wünschen, stattdessen jedoch Ihre freien Stunden vor dem Fernseher auf der Coach verbringen, sollten Sie etwas ändern. Sich selbst und den eigenen inneren Schweinehung zu besiegen, ist allerdings nicht leicht.

Bewegung an frischer Luft tut gut.
Bewegung an frischer Luft tut gut.

Während manche Menschen vor Dynamik geradezu zu platzen scheinen und immer neue Projekte stemmen, fühlen Sie sich selbst dazu vielleicht nicht einmal annähernd in der Lage. Ihre Trägheit sollten Sie dann nicht in einem großen Schritt zu besiegen versuchen, sondern sich dafür viele kleine Schritte vornehmen.

Sich selbst richtig einschätzen

  • Wenn Sie Ihre Trägheit besiegen wollen, dann sollten Sie sich dabei auch nicht selbst überschätzen. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, denn ein Scheitern daran führt wieder zu neuem Frust und wird Ihnen das Gefühl geben, dass Ihre Versuche keinen Zweck haben.
  • Wenn Sie zum Beispiel mehr Sport treiben und laufen wollen, dann wählen Sie sich dafür am Anfang eine kurze Strecke, die Sie auch nicht direkt im Dauerlauf absolvieren müssen. Sehen Sie es schon als Erfolg, wenn Sie die Strecke in irgendeiner Weise bewältigt haben - auch für einen kleinen Spaziergang müssen Sie sich vielleicht schon selbst besiegen.
  • Unternehmen Sie einen solchen Versuch zunächst zu einer Tageszeit, wo er Ihnen am leichtesten fällt. Wenn dies eher abends der Fall ist, quälen Sie sich nicht mit der Vorstellung, dass Sie unbedingt morgens laufen sollten.
  • Wenn Sie die Strecke kennen und vielleicht sogar schon gelaufen sind, dann können Sie einen Versuch am Morgen wagen.

Den inneren Schweinehund besiegen

  • Sich selbst zu besiegen und die eigene Trägheit zu überwinden hat viel damit zu tun, lieb gewordene Gewohnheiten zu ändern bzw. aufzugeben.
  • Wenn Sie sich morgens bei dem Weg zur Arbeit schon darauf freuen, den Abend faul vor dem Fernseher zu verbringen, statt Sport zu machen oder einen Sprachkurs zu besuchen, dann wird es Ihnen am Anfang schwer fallen, diese Gewohnheit ein Stück weit aufzugeben. 
  • Sie sollten daher versuchen, den Verzicht auf die Gewohnheit mit etwas für Sie Angenehmem zu verbinden. Belohnen Sie sich daher ruhig, wenn Sie statt des Fernsehabends einen langen Spaziergang oder Dauerlauf gemacht haben. Vielleicht wartet dann zu Hause auf Sie ein kühles und erfrischendes Bier.
  • Wenn Sie Gefallen an Ihrem neuen Tun gefunden haben, dann wird sich daraus eine neue Gewohnheit entwickeln, auf die Sie ebenso wenig verzichten wollen wie auf die alte.

Alte Gewohnheiten aufzugeben, ist nicht einfach. Den inneren Schweinehund besiegen Sie am ehesten in vielen kleinen Schritten, statt in einem einzigen großen.

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