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Sich ein fotografisches Gedächtnis aneignen - so geht's

Ein fotografisches Gedächtnis können Sie sich mit einfachen Übungen im Alltag aneignen. So schulen Sie zudem spielerisch Ihre Konzentration.

Trainieren Sie Ihr Gedächtnis im Alltag.
Trainieren Sie Ihr Gedächtnis im Alltag.

Was Sie benötigen:

  • Zettel
  • Stift
  • Uhr

Ein fotografisches Gedächtnis zu haben, bedeutet, dass Sie sich Dinge schnell und korrekt einprägen können, dass Sie auf Details achten und sich Farben, Formen und Strukturen leicht merken können. Insbesondere im Polizeiberuf ist dieses von Vorteil, aber auch im Alltag ist es hilfreich, da Sie zugleich Ihre Konzentration schulen, wenn Sie sich dieses aneignen.

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Einfache Übungen für ein fotografisches Gedächtnis

Wenn Sie sich ein fotografisches Gedächtnis aneignen möchten, dann beginnen Sie mit einfachen Übungen, zum Beispiel im Wohnzimmer.

  1. Setzen Sie sich bequem auf die Couch, stellen Sie eine Uhr bereit und prägen Sie sich 5 Minuten lang eine Ecke ein. Das kann zum Beispiel eine Stufe des Bücherregals sein. Konzentrieren Sie sich auf Farbe, Größe, Anzahl und Form der Gegenstände. Nach 5 Minuten drehen Sie sich von dem Motiv weg und notieren auf einem Zettel alles, was Ihnen in Erinnerung geblieben ist. Überprüfen Sie dann Ihre Angaben mit der Realität.
  2. Wenn Sie die Übung an mehreren Orten ausprobiert haben und Sie Ihnen leicht fällt, erhöhen Sie den Schwierigkeitsgrad nach und nach. Verkürzen Sie die Zeit auf 4, 3, 2 und 1 Minute oder erweitern Sie den Rahmen, das heißt, statt der einen Stufe des Bücherregals, nehmen Sie nun 2, 3 oder das ganze Regal.
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Merken Sie, wie Ihr fotografisches Gedächtnis von Mal zu Mal besser wird, dann können Sie mit schweren Übungen weitermachen.

Im Alltag eine bessere Gedächtnisleistung aneignen

  1. Gehen Sie für die nächsten Übungen raus auf die Straße. Suchen Sie sich eine Person aus und prägen Sie sich Gesichtsmerkmale ein, achten Sie auf Größe, Frisur und natürlich die Kleidung. Trainieren Sie das zu Beginn an Orten, wo die Person nicht gleich wieder aus Ihrem Blickfeld verschwindet, beispielsweise im Café. Später können Sie auch an der Bushaltestelle oder in der U-Bahn üben.
  2. Nehmen Sie dann Gebäude oder Parkanlagen in Ihre Übung auf. Konzentrieren Sie sich auf die Details, Unebenheiten und auch unauffällige Dinge. Je schwerer die Übung, desto besser lässt sich ein fotografisches Gedächtnis aneignen.

Zum Schluss können Sie Ihren Fortschritt ganz leicht überprüfen. Je kürzer Sie ein Motiv anschauen müssen, um sich alle Details einzuprägen, desto besser ist Ihr fotografisches Gedächtnis. Viel Erfolg beim Üben!

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