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Siberian Husky - die Haltung gelingt so

Der Siberian Husky ist ein Rassehund, der in erster Linie aus dem Schlittenhundesport bekannt ist. Die Haltung ist nicht komplizierter als bei anderen Rassen, wenn Sie wissen, was für den Siberian Husky wichtig ist.

Der Siberian Husky ist sehr sportlich.
Der Siberian Husky ist sehr sportlich.

Was Sie benötigen:

  • Futter für sportliche Hunde
  • Beinscheiben
  • Markknochen
  • Möhren
  • Mais
  • Ei
  • Zeit
  • Geduld
  • viel Auslauf

Auch wenn der Siberian Husky ein ganz besonderes Aussehen und besonderes Fell hat, ist der Hund keine Modepuppe und benötigt die richtige Erziehung und Haltung.

Die Haltung von einem Siberian Husky

Wenn Sie sich einen Siberian Husky holen möchten, dann wird sich durch die Haltung Ihr Alltag ziemlich verändern. Der Husky stellt einige Ansprüche, die Sie jeden Tag aufs neue erfüllen müssen.

  • Der Siberian Husky ist ein sportlicher und bewegungsfreudiger Hund, mit dem Sie mehrere Male pro Tag hinausgehen müssen. Das Tier liebt ausgiebige Spaziergänge und bevorzugt dabei Wald- und Wiesenwege.
  • Neben dem Schlittenhundesport, den Sie auch im Sommer mit einem Trainingswagen ausüben können, können Sie mit Ihrem neuen Haustier auch andere Sportarten zusammen machen. Agility ist auch für den Siberian Husky eine gute Sportart, wo sich das Tier richtig austoben kann.
  • Aber auch wenn Sie selbst zum Joggen gehen oder mit dem Rad fahren, dann können Sie den Husky mitnehmen. Je mehr Bewegung diese Rasse hat, desto zufriedener ist Ihr neuer Hund.
  • Wenn Sie dem Hund einen Auslauf im Garten machen möchten, dann sollten Sie das Grundstück sicher einzäunen und dabei eine Zaunhöhe von 180 cm nicht unterschreiten. Da der Siberian Husky auch gerne buddelt, ist es ratsam, den Zaun auch von unten durch einen Sockel zu sichern.

Das richtige Futter für den Siberian Husky

Der Husky hat ein dichteres Fell als andere Hunderassen und aufgrund seiner sportlichen Art auch eine große Muskelmasse. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihren Husky mit dem richtigen Futter versorgen.

  • Im Handel bekommen Sie Futter für sportlich aktive Hunde. Diese Futter müssen Sie dann dem Alter Ihres Hundes entsprechend auswählen und in der angegebenen Menge füttern. Zusätzlich können Sie Ihrem Haustier noch etwas Gutes tun, indem Sie das Futter selber anreichern.
  • Um den Fleischanteil zu erhöhen und den Hund mit Kalzium zu versorgen, können Sie dem Siberian Husky einmal wöchentlich Markknochen oder Beinscheiben füttern. Zweimal wöchentlich können Sie ein rohes Ei unter das Futter mischen, welches für ein schönes und glänzendes Fell sorgt.
  • Auch Haferflocken können Sie mit unter das Futter mischen und je nach Energiebedarf noch ein spezielles Zusatzfutter zur normalen Ernährung dazu füttern. Zum Knabbern und als Rohfutter eignen sich Möhren und Maiskolben sehr gut.

Die Fellpflege des Siberian Husky

  • Zur artgerechten Haltung gehört auch, dass Sie den Hund bei der Fellpflege unterstützen. Gerade dann, wenn der Hund im Fellwechsel ist, müssen Sie das Tier regelmäßig kämmen. Da das Fell sehr dicht und buschig ist, kommen hier schnell große Mengen zusammen, die Sie auskämmen müssen.
  • Befindet sich der Hund mitten im Fellwechsel, ist es ratsam, den Siberian Husky morgens und abends zu bürsten. Außerhalb des Fellwechsels reicht es, wenn Sie den Hund einmal wöchentlich gut kämmen.
  • Baden brauchen Sie den Siberian Husky bei einer artgerechten Haltung nicht. Die Unterwolle ist im Vergleich zu anderen Hunderassen recht fettig, wodurch der Hund vor Kälte und Nässe geschützt wird. Dieser natürliche Schutzmantel würde verloren gehen, wenn Sie den Hund baden und mit Hundeshampoo waschen würden.

Der Siberian Husky hat oft seinen eigenen Kopf und braucht eine konsequente aber liebevolle Erziehung. Der Hund lernt schnell und ist besonders glücklich mit einem Artgenossen.

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