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Sexunlust in der Beziehung - was tun?

Für viele Menschen ist eine erfüllende Sexualität ein fester Bestandteil einer glücklichen Beziehung. Doch durch unterschiedlichste Faktoren kann es zu einer regelrechten Sexunlust im Rahmen einer festen Partnerschaft kommen. Doch es gibt Tipps, wie Sie mit diesem Phänomen besser umgehen können.

Sexunlust kann für beide Partner zur Belastung werden.
Sexunlust kann für beide Partner zur Belastung werden.

Sexunlust des Partners besser verstehen

Leidet Ihr Partner oder vielleicht Sie an einer Sexunlust, kann dies oft zu einer Zerreißprobe für die Beziehung werden. Doch bevor Sie vorschnell urteilen oder sich gekränkt fühlen, sollten Sie versuchen, die Sexmüdigkeit besser zu verstehen.

  • Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass es in einer Beziehung ein ganz normales Phänomen ist, dass die sexuelle Lust aufeinander nachlässt. Zu Beginn einer Partnerschaft ist das Gegenüber noch neu und aufregend und es gilt noch darum, ihn oder sie zu erobern. Ist dies einmal geschehen, nimmt der erotische Reiz ab. Das muss nichts mit Ihnen als Person zu tun haben, sondern ist eine wissenschaftlich erwiesene Entwicklung.
  • Oft wirken sich Zeitdruck, Erschöpfung und Stress sehr ungünstig auf die Libido, also die sexuelle Lust, aus. Versuchen Sie aber auch zu klären, ob die Erwartungen an die Beziehungen von Ihnen und von Ihrem Partner noch erfüllt werden. Denn Sexunlust kann auch ein Ausdruck von Unzufriedenheit mit dem Partner oder der Beziehung sein.

Entfachen Sie das Feuer neu

Haben Sie die individuellen Gründe für die Sexunlust geklärt, geht es daran, Lösungen zu schaffen. 

  • Schaffen Sie wieder neue Reize und bringen Sie wieder Leben ins Bett. Hierzu kann es helfen, wenn jeder Partner drei sexuelle Wünsche auf jeweils einen Zettel schreibt und diese in eine kleine Box getan werden. Hierbei darf alles aufgeschrieben werden, aber es besteht absolut kein Tatendrang. Jetzt schaffen Sie sich eine ruhige, ungestörte und romantische Umgebung und jeder Partner darf einen Zettel ziehen und liest in vor. Jetzt kommen Sie bei einem guten Glas Wein über den Inhalt des Zettels ins Gespräch und lassen sich von den neuen Vorschlägen begeistern.
  • Wenn Sie merken, dass sich durch die gemeinsamen Anstrengungen keine Besserung der Sexunlust einstellt, und Sie sich dennoch Hilfe wünschen, kann eine Paartherapie wahre Wunder wirken. Oft reichen hier wenige Sitzungen aus, um das Problem zu erfassen und individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. Leider wird die Paartherapie nicht von der Krankenkasse übernommen und Sie müssen mit etwa 60 bis 80 Euro pro Stunde rechnen.
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