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Seltene DM-Münzen aufspüren - so verkauft man sie dann

DM-Münzen entstanden in den Jahren 1949 bis 2001, womit sie zu den jungen Münzen gehören. Hinsichtlich ihres Verkaufspreises sind sie für die meisten Sammler wertlos, auch wenn sie natürlich einen staatlich garantierten Geldwert besitzen. Dennoch gibt es einige seltene DM-Münzen, die für Sammler von besonderem Interesse sind. Für Raritäten ist ein hoher Verkaufspreis durchaus möglich.

DM-Münzen behalten ihren Nominalwert beim Umtausch in Euro.
DM-Münzen behalten ihren Nominalwert beim Umtausch in Euro.

Durch die Einführung des Euros sind DM-Münzen aus dem Umlauf verschwunden. Das heißt nicht, dass sie keinen Wert besitzen. Sie haben einen unverfallbaren Nominalwert. Einige seltene Umlaufmünzen können zudem für Sammler einen hohen Wert haben.

Seltene DM-Münzen - das sind einige der Raritäten

Umlaufmünzen sind für Sammler von Wert, wenn sie sich in einem prägefrischen oder sehr gut erhaltenen Zustand befinden. Außerdem sollte die in Umlauf gekommene Anzahl limitiert sein oder sich durch spezielle Eigenschaften von der Masse abheben.

  • Zu den seltenen DM-Münzen gehört das 50-Pfennig-Stück aus dem Jahr 1950 (Prägekennzeichen G - Bank Deutscher Länder). Hierbei handelt es sich um eine Fehlprägung der staatlichen Münze Karlsruhe. Etwa 30.000 Münzen kamen in den Umlauf. Zur Rarität macht diese Münze der Schriftzug Bank Deutscher Länder. Marktpreise reichen von 500 Euro (schön erhalten) bis 1.800 Euro (nagelneu). 
  • Seltene Exemplare von bedingtem Sammlerinteresse sind auch die nur 1951 hergestellten 2-DM-Münzen (Kennzeichen D-F-G-J), da sie wegen Verwechslungsgefahr mit 1-DM-Münzen bereits 1958 wieder aus dem Umlauf genommen wurden. Verkaufspreise bewegen sich je nach Zustand zwischen 40 und 300 Euro.
  • Seit 1995 werden in Plastikfolie eingeschweißte Münzsätze ausgegeben. Der DM-Münzsatz von 1995 hatte eine Auflage von 20.000 Stück. Die anstehende Euro-Einführung sorgte für ein hohes Sammlerinteresse, wodurch sich die Preise kurzzeitig bis an die 2.000-Euro-Grenze entwickelten. Gegenwärtig sind Preise von etwa 1.300 Euro als real anzusehen.

So machen Sie Ihre Schätze zu Geld

  • Wenn Sie seltene DM-Münzen zu Hause haben, dann sind die auf Münzportalen angegebenen Marktpreise nicht immer real. Sie werden einen guten Preis nur dann erzielen können, wenn Sie auf einen besonders interessierten Sammler treffen. 
  • Oftmals entstehen hohe Preise nur durch Münzkontore und den Weiterverkauf von Münzhändler an private Sammler. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass sich der Marktpreis in unrealistisch hohen Regionen bewegt. 
  • Wenn Sie einige Münzsätze der Münzkontore betrachten, werden Sie feststellen, dass sie seit Jahren den immer gleich hohen Ausgabepreis verlangen, der sich weit unter den offiziellen Marktpreisen bewegt. 
  • Eine etwa 50 Jahre alte DM-Münze ist natürlich immer ein Bonus für Sie, wenn Sie den richtigen Sammler finden, der sich im besten Fall auf DM-Münzen spezialisiert hat. Sammler finden Sie auf Münzbörsen oder regionalen Numismatikertreffen.
  • Eine andere Lösung für einen Verkauf sollten sie so angehen. Legen Sie Ihre DM-Münzen in einem Fachgeschäft vor. Den Preis, der Ihnen dort vorgeschlagen wird, multiplizieren Sie mit dem Eineinhalbfachen. Das so erhaltene Ergebnis können Sie selbst als Startpreis bei einer Internetauktion angeben. Das können Sie beispielsweise bei eBay machen. Setzen Sie ausschließlich auf die Auktion und lassen Sie die Option Sofort-Kaufen weg. 

Sammler seltener DM-Münzen oder von anderen ehemaligen nationalen Währungen der Euro-Staaten bevorzugen meist, prägefrische Exemplare. Dem entsprechen Münzen, welche bereits in einer Geldbörse oder im Umlauf waren, aufgrund der Umlaufspuren nicht. Dennoch gilt auch hier, je weniger Gebrauchsspuren, desto wertvoller sind sie bereits, oder werden es möglicherweise in ein paar Jahren sein.

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