Selbstmarketing im Internet - wie geht das?

Das Internet bietet viele Möglichkeit für Selbstmarketing. Das Internet bietet viele Möglichkeit für Selbstmarketing.
Mehr als 60 Prozent der Arbeitgeber nutzen das Internet, um Informationen über Bewerber zu finden. Für Jobsuchende kann sich deshalb das Selbstmarketing im Internet auszahlen. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten,seine Online-Reputation zu verbessern.
Gerti Windhuber
11.05.2010 Gerti Windhuber
Was Sie benötigen
Dafür brauchen Sie beide Hände
  • www.google.de
  • www.yasni.de
  • www.123people.de
  • www.xing.com
  • www.linkedin.com
  • www.blogspot.com

Wer heute einen anspruchsvollen Arbeitsplatz haben möchte, muss nicht nur auf dem Papier seiner Bewerbungsunterlagen eine gute Figur machen. Sicher wissen Sie, dass das Internet nichts vergißt - die peinlichen Bilder vom 18. Geburtstag der Freundin ebenso wenig wie unrühmliche Äußerungen in einem Forum, das eindeutig einem politischen Lager zuzuordnen sind. Und solche Spuren im Internet können die Online-Reputation nachhaltig beschädigen und unter Umständen den spannenden Job kosten. Deshalb lohnt es sich, ein wenig Zeit in Selbstmarketing im Internet zu investieren, um die Spielregeln des Netzes für die eigene Karriere auszunutzen.

Wie betreibe ich im Internet gutes Selbstmarketing?

  1. Zunächst einmal sollten Sie sich ein Bild darüber machen, welche Inhalte bereits im Netz über Sie kursieren, denn selbst wenn Sie persönlich bisher nicht aktiv waren, bedeutet das nicht, dass Sie im Internet auch ein unbeschriebenes Blatt sind. Dazu können Sie ganz einfach Ihren Namen in einer Suchmaschine eingeben. Besser noch, Sie verwenden eine spezielle Suchmaschine wie Yasni oder 123people.
  2. Gefallen Ihnen die Ergebnisse? Nein? Dann sollten Sie bei sozialen Netzwerken die Freigabe Ihrer Daten überprüfen. Auf Xing, Facebook & Co. lassen sich Profile für Suchmaschinen sperren, Bilder nur für einen bestimmten Personenkreis freigeben und teilweise können sogar Diskussionsbeiträge so geschützt werden. Alle weiteren Jugendsünden können Sie zwar nicht aus den Suchergebnissen verbannen, durch positive Aktivitäten jedoch so weit in den Hintergrund drängen, dass sie dem Suchenden nicht mehr sofort ins Auge springen.
  3. Um sich selbst ins rechte Licht zu rücken, sollten Sie aktives Netzwerken betreiben. Legen Sie sich ein Profil bei Sozialen Netzwerken an - sofern noch nicht vorhanden. Vernetzen Sie sich mit Kommilitonen, ehemaligen und aktuellen Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten. Dabei ist es wichtig, dass Ihr Netzwerk organisch aufgebaut ist. Wer 5000 und noch mehr Kontakte hat, wirkt leicht unglaubwürdig. Richtiges Netzwerken im Online-Bereich entspricht dem Austausch von Visitenkarten offline - und benötigt auch nicht viel mehr Zeit.
  4. Als nächstes sollten Sie Ihre Kompetenzen transparent machen. Beteiligen Sie sich an Gruppendiskussionen bei Xing oder LinkedIn. Oder schreiben Sie Ihren eigenen Blog zu Ihrem Spezialthema. Letzteres können Sie beispielsweise kostenlos über Blogspot einrichten.

All diese Aktivitäten benötigen nicht besonders viel Zeit und Sie werden sehen, dass schon bald die Suchergebnisse zu Ihrem Namen ein positives Aushängeschild für Sie abgeben. 

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