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Selbst Strom erzeugen - so funktioniert ein Fahraddynamo

Mit einem Fahrraddynamo lässt sich Strom nach einem ganz einfachen Prinzip selbst erzeugen, das auch in großen Generatoren in leicht abgewandelter Form wiederzufinden ist.

Mit dem Dynamo wird durch Rotation Strom erzeugt.
Mit dem Dynamo wird durch Rotation Strom erzeugt.

Strom durch Induktion selbst erzeugen 

  • Um Strom selbst zu erzeugen, benötigen Sie nicht viel mehr als einen Magneten und ein Kabel, am besten in Form einer aufgewickelten Spule und natürlich einen Verbraucher; das ist das Fahrradlämpchen zum Beispiel.
  • Nun müssen Sie noch für Bewegung sorgen: Entweder bewegen Sie den Magneten in Bezug auf die Spule oder Sie bewegen die Spule in Bezug auf den Magneten.
  • Diese Bewegung erzeugt im leitenden Kabel bzw. in der Spule durch Induktion (so heißt dieser Vorgang physikalisch) im einfachsten Fall einen Stromstoß.
  • Sorgt man für eine kontinuierliche Bewegung, beispielsweise durch Drehung bzw. Rotation von Spule oder Magnet, so lässt sich ständig Strom erzeugen, der allerdings nicht konstant ist, sondern mehr einem Wechselstrom ähnelt. 

Der Fahrraddynamo - Aufbau und Funktion

  • Ein Fahrraddynamo beruht darauf, durch Induktion Strom zu erzeugen, mit dem Sie dann Ihr Fahrradlämpchen selbst versorgen können. Prinzipiell ist also solch ein Dynamo der einfachste aller Stromgeneratoren.
  • Nimmt man das rundliche Dynamogehäuse auseinander, so sieht man, dass durch das oben befindliche Antriebsrädchen (auf guten Kontakt zum Reifen achten!) in seinem Inneren ein zylinderförmiger Magnet gedreht wird. Mit Hilfe von Eisenpfeilspänen kann man nachweisen, dass dieser Magnet meist 4, 6 oder gar 8 Pole besitzt, die beim Drehen reihum laufen.
  • Außer dem Magneten befindet sich in dem Dynamo noch eine Spule, also ein speziell aufgewickelter Draht.
  • Der Magnet dreht sich in der meist ring- oder halbringförmigen Spule und erzeugt durch Induktion den benötigten Strom, dessen Betrag und Polung sich drehzahlabhängig ständig ändern.
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