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SEK - Ausbildung, Voraussetzungen und Karrieremöglichkeiten

Nicht jeder eignet sich für die SEK-Ausbildung. Nur, wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, bekommt die Chance darauf, im Sondereinsatzkommando mitarbeiten zu können.

Unerkannte Retter in Extremsituationen
Unerkannte Retter in Extremsituationen

SEK - Voraussetzungen fürs Sondereinsatzkommando

  • Nicht jeder Polizist eignet sich für die Ausbildung beim SEK. Nur unter bestimmten Voraussetzungen finden Polizeibeamte Zugang zur Sondereinheit der Polizei.
  • Sie müssen zumindest im mittleren Polizeidienst tätig sein und zwischen 23 und 34 Jahre alt sein, um überhaupt erst infrage zu kommen.
  • Außergewöhnliche körperliche Fitness und überdurchschnittliche physische sowie psychische Belastbarkeit sind Grundvoraussetzungen für den Einsatz beim SEK. Die körperliche Fitness wird bei einem mehrtägigen Auswahlverfahren ausführlich getestet.
  • Wer außerdem über soziale Kompetenz, technischem Grundverständnis, Wahrnehmungsfähigkeit und Stressresistenz muss ein künftiger SEK-Beamter ebenfalls mitbringen.
  • Auch, wer alle diese Voraussetzungen erfüllt, hat keinen Anspruch auf einen Ausbildungsplatz. Hier werden nur die Besten der Besten genommen. Nur, wer überdurchschnittlich alle Voraussetzungen erfüllt, hat eine Chance auf einen Ausbildungsplatz beim Sondereinsatzkommando.

Nur die Harten überstehen die Ausbildung

  • Nach dem bestandenen Auswahlverfahren beginnt für die künftigen SEK-Mitglieder eine Basis- und Spezialausbildung, die etwa 20 Wochen dauert.
  • Diese Ausbildung beinhaltet eine Sportausbildung, Fahrausbildung, Waffen- und Schießbildung, Taktik und Einsatzlehre, politische Bildung, Kriminalität, Erste Hilfe und Psychologie.
  • Nach der Spezialausbildung beginnt der Einsatz im Sondereinsatzkommando.

Das Leben nach dem SEK

  • Da die Arbeit in der Einheit sehr anstrengend und psychisch belastend ist, gibt es eine Altersbegrenzung beim Sondereinsatzkommando. Spätestens mit 45 Jahren müssen die Beamten die Einheit verlassen und kehren in den normalen Polizeidienst zurück, hören auf oder steigen die Karriereleiter hinauf.
  • Viele studieren danach Kriminologie, gehen in den gehobenen Polizeidienst oder nehmen einen höheren Posten in der Polizei an.
  • Andere wiederum gehen aufgrund der extremen Belastung in Frührente.
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