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Seifenrezepte zum selber herstellen

Eine Seife kann man immer brauchen und auch immer wieder herstellen, da sie ja irgendwann zu Ende geht. Deshalb eignen sich selbstgemachte Seifen sehr gut als persönliche Geschenke zu Weihnachten oder auch für Geburtstage. Seifen lassen sich in veschiedenen Formen, unterschiedlichen Farben und mit individuellen Duftvarianten herstellen. Seifenrezepte gibt es für Anfänger und für Spezialisten.

Seifenrezepte für Kinder und Spezialisten.
Seifenrezepte für Kinder und Spezialisten.

Das einfachste der Seifenrezepte 

  1. Kaufen Sie in einem Geschäft für Bastelzubehör farb- und duftlose Glyzerinseifenmasse.
  2. Besorgen Sie ein Duftöl nach Ihrem Geschmack und flüssige Lebensmittelfarbe.
  3. Schneiden Sie die Seifenmasse in kleine Stücke und legen Sie diese in eine Blechschüssel.
  4. Erhitzen Sie nun die Seifenstückchen im Wasserbad, bringen Sie also Wasser in einem Topf, der groß genug ist, um die Blechschüssel aufzunehmen, Wasser zum Kochen und stellen Sie die Schüssel ins kochende Wasser.
  5. Erwärmen Sie die Seife unter dauerndem Umrühren so lange, bis alles geschmolzen ist. Geben Sie ein paar Tropfen vom Duftöl dazu und rühren Sie noch einmal gut um.
  6. Füllen Sie nun die Seife mit einer Suppenkelle in vorbereitete Formen. Dazu eignen sich am besten ganz saubere Sandfömchen.
  7. In die abgefüllte Seifenflüssigkeit können Sie nun ganz nach Belieben Lebensmittelfarbe und kleine Verzierungen, wie Rosenblätter, Perlen oder Glitzer unterrühren.
  8. Lassen Sie die Masse trocknen. Nach etwa 30 Minuten können die fertigen Seifenstücke aus den Förmchen genommen werden.

Naturseife selbst aus Pflanzenöl herstellen

  1. Bei der Herstellung von Seife aus Pflanzenölen ist Vorsicht geboten, auch wenn Seifenrezepten folgen. Sie arbeiten mit stark ätzender Natronlauge und sollten deshalb zuallererst Vorkehrungen treffen, um sich nicht zu verletzen. Schützen Sie sich mit dicken  Gummihandschuhen, Plastikschürze und Schutzbrille und nehmen Sie auf keinen Fall zu viel von der Lauge, um Hautreizungen durch die fertige Seife auszuschließen.
  2. Stellen Sie alles bereit, was Sie zur Seifenherstellung benötigen: großer Kochtopf,  kleiner Topf zum Mischen der Lauge, Küchenthermometer, Kochlöffel aus Holz, Plastik- oder Glasgefäß zum Abwiegen, genaue Küchenwaage, eine bis 100 Grad hitzebeständige Seifenform.
  3. Öffenen Sie ein Fenster, damit die entstehenden Dämpfe abziehen können.
  4. Erwärmen Sie 250g Kokosöl, 350g Olivenöl und 300g Rapsöl auf etwa 50 bis 60 Grad.
  5. Lösen Sie 120g Natriumhydroxid, das Sie kristallisiert in der Apotheke bekommen, in destilliertem Wasser auf. Achtung: Geben Sie immer die Laugenkristalle langsam ins Wasser und gießen Sie nie das Wasser über die Kristalle.
  6. Gießen Sie die Laugenlösung, die sich beim Auflösen der Kristalle von selbst erhitzt, vorsichtig ins warme Öl.
  7. Rühren Sie um, bis eine puddingartige Masse entsteht. Sobald der Kochlöffel Spuren hinterlässt, ist die richtige Festigkeit erreicht.
  8. Gießen Sie alles in eine Form und lassen Sie die Masse 48 Stunden ruhen. In dieser Zeit baut sich durch den chemischen Prozess der Verseifung der Laugenanteil ab.
  9. Nehmen Sie den Seifenblock aus der Form und schneiden Sie ihn in handliche Stücke.
  10. Lagern Sie die Seifenstücke noch mindestens vier bis fünf Wochen an einem kühlen, dunklen und durchlüfteten Ort, bevor Sie sie verwenden.
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