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Seidenspinnerraupen bekämpfen – hilfreiche Hinweise

Seidenspinnerraupen sind in Deutschland nicht ganz so häufig vertreten, wie andere Raupenarten. Trotzdem kommt es auch in den heimischen Gärten ab und an zu einem Befall. Da die Raupen nicht nur die Bäume schädigen, sondern auch für den Menschen unangenehm sein können, ist es ratsam, einem vermehrten Auftreten der Seidenspinnerraupen entgegen zu treten.

Im Kampf gegen Schädlinge.
Im Kampf gegen Schädlinge.

Was Sie benötigen:

  • Biologische Mittel auf Basis von Bacillus thuringiensis
  • Celaflor Parexan oder Neudorff Spruzit
  • Leimringe
  • Spülwasser
  • Tabak-Asche oder Ruß
  • Algenkalk

Seidenraupenspinner natürlich bekämpfen

  • Nicht immer ist der Griff zur chemischen Keule die Alternative zur Bekämpfung der Seidenraupenspinner. Bevor man zu Schädlingsbekämpfungsmitteln greift, sollte man daher erst einmal die natürliche Methode versuchen. Ein rechtzeitiges Eingreifen verhindert meistens den Griff zur chemischen Bekämpfung.
  • Einen Befall mit Seidenspinnerraupen erkennt man an den kahlen Bäumen und einem weißen Schleier, in den sie gehüllt sind. Ein etwas geringerer Befall äußert sich im langsamen Verlust der Blätter und angefressenen Blättern.
  • Bei einem geringen Befall genügt meistens ein Absammeln und Aussetzen der Raupen.
  • Auch ein Bespritzen der befallenen Stellen mit Spülwasser kann bei einem leichten Befall mit Seidenspinnerraupen und Raupen allgemein helfen.
  • Ein weiteres bewährtes Hausmittel ist das Bestreuen mit Tabak-Asche bzw. Ruß. Befeuchten Sie vorher die Sträucher, damit die Asche sich festsetzen kann.
  • Auch das Streuen von Algenkalk unter die Pflanzen hilft oftmals bei einem Befall mit Raupen.
  • Ist der Befall schon fortgeschritten, hilft ein Bekleben der befallenen Bäume mit grünen Leimringen. Die günstigste Zeit hierfür ist Mitte des Herbstes.
  • Eventuelle Hohlstellen in den Bäumen müssen Sie mit Ton oder noch besser mit Raupenleim ausfüllen, um ein Unterschlüpfen des Seidenraupenspinners zu vermeiden. Achten Sie darauf, die Leimringe beizeiten wieder zu entfernen und zu vernichten.
  • Biologische Mittel auf Basis von Bacillus thuringiensis wirken vor allem gegen junge Raupen und sind für Nützlinge ungefährlich.

Chemische Bekämpfung der Seidenraupenspinner

  • Erst, wenn alle diese Maßnahmen gescheitert sind, sollten Leidgeprüfte zur chemischen Keule greifen.
  • In späteren Entwicklungsstadien helfen Schädlingsbekämpfungsmittel wie Celaflor Parexan oder Neudorff Spruzit. Hier sind die neurotoxischen Kontaktgifte Pyrethrine und Pyrethrum enthalten, die auch für Nützlinge schädlich sind.
  • Beachten Sie bitte die richtige Anwendung dieser Mittel, um eine Schädigung der Umwelt und der eigenen Gesundheit zu vermeiden.
  • Mit dieser Anleitung zur Bekämpfung der Seidenspinnerraupen bekommen Sie das Problem schnell in den Griff.
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